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Spendenknick durch Aprilhitze ohne Folgen / Bereitschaft zum Aderlass steigt wieder an

Genügend Blut für Schaumburger Kliniken

Landkreis. Ein landesweiter durch die ungewöhnliche Wärme im April verursachter Engpass bei Blutspenden hat das Blut an den drei Kliniken im Landkreis nicht knapp werden lassen. Von einem Rückgang der Blutspenden berichtete Wolfgang Wehrend, Leiter der Blutspendeterminplanung beim DRK in Springe. Es sei auf die Reserven zurückgegriffen worden. Ab dem 2. Mai sei die Spendenbereitschaft aber wieder angestiegen. Auch die Wetteränderung wirke sich positiv aus. Man sei aber dringend auf eine hohe Spendenbereitschaft angewiesen.

veröffentlicht am 11.05.2007 um 00:00 Uhr

Stefan Bartsch,ärztlicher Direktor sowie Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am Krankenhaus Bethel in Bückeburg bestätigte, dass Blutspender um Ostern und bei dem warmen Wetter zu Hause geblieben sein könnten. "Bisher ist mir aber nicht bekannt, dass es mit dem Blut Probleme gibt", sagt er. Das Krankenhaus Bethel nutzt möglichst die Eigenblutspende einige Wochen vor dem Eingriff, um weniger auf Fremdblut angewiesen zu sein, erläutert Bartsch. Horst-Helmut Krause,ärztlicher Direktor des Kreiskrankenhauses in Rinteln, bemerkt, dass die Blutkonserven knapper als in den Vorjahren sind. Der Krankenhaus-Betrieb sei aber nicht gefährdet. Bislang mussten wegen Mangels an Blutkonserven keine Operationen in Rinteln abgesagt oder verschoben werden. Auch im Kreiskrankenhaus in Stadthagen gab es bislang noch keine Blut-Engpässe. Das bestätigt Klaus Heimann, Pressesprecher des Kreises. Dort mussten ebenfalls keine OPs verlegt oder verschoben werden.



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