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20-jährige Erfolgsgeschichte: Feierstunde der Jugendfeuerwehr Meinsen-Warber-Achum

Generationswechsel: Tochter Jennifer tritt in Michael Wilkes Fußstapfen

Bückeburg (jp). Ihre 20-jährige Erfolgsgeschichte hat die Jugendfeuerwehr Meinsen-Warber-Achum mit einem dreiteiligen Jubiläum gekrönt. Neben dem Ausrichten der Stadtmeisterschaften, bei denen acht Bückeburger Jugendwehren gegeneinander antraten, und einem "Tag der offenen Tür" trafen sich Feuerwehrangehörige und Gratulanten aus Politik, Verwaltung und öffentlichem Leben der drei Bückeburger Ortsteile sowie der Kreisfeuerwehr zu einer offiziellen Feierstunde. Wichtigster Tagesordnungspunkt: die Stabübergabe des bisherigen Jugendfeuerwehrwarts an seine Nachfolgerin.

veröffentlicht am 03.07.2006 um 00:00 Uhr

Präsente von Ortsbrandmeister Dirk Dehne (l.) für Michael Wilke

Untrennbar verknüpft ist die Geschichte der Jugendfeuerwehr Meinsen-Warber-Achum mit dem Namen Michael Wilke: Als die Jugendfeuerwehr 1986 auf Betreiben des damaligen stellvertretenden Ortsbrandmeisters Norbert Henze aus der Taufe gehoben wurde, übernahm mit Wilke, wie es Ortsbrandmeister Dirk Dehne in seiner humorvollen Rückschau erläuterte, ein "braver Achumer Soldat" deren Führung. Und behielt sie bis heute inne. "20 Jahre ununterbrochenes ehrenamtliches Engagement, wo findet man das heute noch?", fragte der erste stellvertretende Bürgermeister Jürgen Harmening in seinem Grußwort sichtlich beeindruckt. Dabei gab es mehrfach intensive Versuche, das Amt in jüngere Hände zu legen. "Teilweise sogar mit Postwurfsendungen", berichtetet Michael Wilke in seinem eigenen, Beamer-unterstützten Rückblick auf die zwei Jahrzehnte. "Aber keiner wollte." Mit dem 20. Geburtstag hat die Jugendfeuerwehr Meinsen-Warber-Achum nun aber den Generationswechsel vollzogen. Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Die neue Jugendfeuerwehrwartin ist die Tochter des bisherigen: Offiziell überreichte Michael Wilke seiner Tochter Jennifer den Wimpel und das Plüsch-Maskottchen des Meinsen-Warber-Achumer Feuerwehrnachwuchses. Blumen, Präsente und Dankesworte gab es anschließend nicht nur für den scheidenden Amtsinhaber, sondern auch für Ehefrau Rikarda, die die Arbeit des von vielen liebevoll zum Kinderbrandmeister erklärten Michael Wilke in der Jugendfeuerwehr stets maßgeblich unterstützt hat. Michael Wilke bedankte sich in seinen Abschiedsworten für die große Unterstützung, die er in den 20 Jahren von allen Seiten erfahren habe: "Wann immer wir etwas gebraucht haben, haben wir es auch bekommen. Die Jugendfeuerwehr Meinsen-Warber-Achum war dadurch immer ein Selbstläufer."

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