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Ortsbrandmeister Wilfried Rennemann überträgt Verantwortung auf Heino Linke

Generationswechsel nach 22 Jahren Amtszeit

Bessinghausen (gm). Nach 22-jähriger Amtszeit als Ortsbrandmeister bereitet sich Wilfried Rennemann allmählich auf seinen ruhigeren Einsatz in der Altersabteilung der örtlichen Wehr vor. „Am 25. Dezember werde ich aus dem aktiven Dienst verabschiedet und dann sollten wir den Jüngeren den Vortritt geben“, schmunzelte Rennemann. Mit dem bisherigen stellvertretenden Ortsbrandmeister Heino Linke konnte Rennemann natürlich einen qualifizierten Nachfolger präsentieren, der auch mit allen Stimmen der Aktiven zum neuen Ortswehrchef gewählt wurde.

veröffentlicht am 14.04.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 22:21 Uhr

Das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters übernimmt nun Boris Rennemann, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde. Emmerthals stellvertretender Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Brockmann lobte den hohen persönlichen Einsatz von Wilfried Rennemann, der seit 38 Jahren in der Bessinghäuser Ortswehr aktiv ist. „Mit Ihren unentgeltlichen Reparaturen des örtlichen Einsatzfahrzeuges und der aufwendigen Pflege des Löschteichareals haben Sie nicht nur weitere Freizeit, sondern auch eigene finanzielle Mittel aufgewendet“, lobte Karl-Heinz Brockmann. In seinem letzten Jahresbericht erinnerte Wilfried Rennemann an 252 Dienststunden, die seine Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr leisteten. „Einsätze gab es kaum, aber wir konnten unseren Ausbildungsstand bei 14 Übungsdiensten unter Beweis stellen“, bilanzierte Wilfried Rennemann. Mit lediglich elf aktiven Kameraden ist die Bessinghäuser Ortswehr die kleinste im Emmerthaler Gemeindegebiet. „Aber gerade die zahlreichen innerörtlichen Veranstaltungen bilden nun mal den einzigen Kulturträger hier im Ort“, sagte Börrys stellvertretender Ortsbürgermeister Reinhard Göhmann anerkennend.

Feuerwehrausschussvorsitzender Rolf Keller, selbst aktives Mitglied in Bessinghausen, freute sich, dass es nun mit jungen Leuten an vorderster Front weiter geht. „Die Ortswehr besteht seit nunmehr 76 Jahren, und wir alle sind froh, dass mit diesen personellen Veränderungen ein langjähriger Fortbestand gesichert ist“, betonte Keller, der auch in Funktion als stellvertretender Gemeindebürgermeister der Versammlung beiwohnte.



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