weather-image
×

Nicht einmal mal zur Jahreshauptversammlung war den Brandschützern aus Aerzen Ruhe gegönnt

Gemeinsames Fest am 10. Mai

Aerzen. Nicht einmal zur Jahreshauptversammlung waren den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Aerzen einige einsatzfreie Stunden vergönnt. Kaum hatte Ortsbrandmeister Heinz Brand mit der Tagesordnung begonnen, gaben die Melder Alarm und die Freiwilligen rückten zur Bekämpfung eines Brandes in der Aerzener Brotfabrik aus – stilvoll mit Oberhemd und Schlips unter der Einsatzbekleidung.

veröffentlicht am 20.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:41 Uhr

Nach einer 45-minütigen Unterbrechung ging es dann planmäßig weiter im Programm. Insgesamt wurden die Aerzener Brandschützer in den vergangenen zwölf Monaten 57 Mal alarmiert und können allein auf 2324 Einsatzstunden verweisen. Zum Vergleich: Im Jahr zuvor waren 961 Einsatzstunden geleistet worden. Das bedeutet 1,1 Alarmierungen pro Woche, rein rechnerisch 40,1 Einsatzstunden pro Brandschützer, oder, konkreter, bei 30 ausgegebenen Funkmeldeempfängern 77,5 Einsatzstunden pro Einsatzkraft rechnete der Ortsbrandmeister vor.

Als kurios bezeichnete Brand das vergangene Jahr in Bezug auf die Einsätze. „Bis Juni war es einigermaßen ruhig. Wir rückten im Schnitt dreimal pro Monat aus. Doch dann ging’s los: im Sommer Hochwassereinsätze an der Elbe und in unserer Gemeinde. Im Herbst eine Brandserie, die wir in Aerzen so noch nicht erlebt haben“, berichtete Brand in seinem Jahresbericht. In Zahlen hatten die Aerzener Brandschützer insgesamt 57 Alarmierungen, die sich in drei Großbrände, fünf Mittelbrände, sechs Kleinbrände, acht Entstehungsbrände, elf Brandsicherheitswachen, 13 technische Hilfeleistungen, eine Gemeinde-Alarmübung sowie zehn Fehlalarme aufteilen.

Alles in allem addieren sich die Einsätze mit 2324 Lehrgangsstunden, 2652 Stunden praktischen und 2138 Stunden theoretischen sowie 582 Stunden allgemeinen Dienst und darüber hinaus über 1000 ehrenamtlich geleistete Stunden, zu einer Gesamtsumme von 10 372 Stunden Ehrenamt für die Sicherheit der Bürger.

Die Beförderten und Geehrten der Feuerwehr Aerzen mit der Führung der Kreis-, Gemeinde- und Ortsfeuerwehr sowie Vertretern aus Politik und Verwaltung. sbr

58 Aktive engagieren sich aktuell in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Aerzen. Das ist ein Plus von drei Mitgliedern im Vergleich zum Vorjahr. Der Altersdurchschnitt der aktiven Kameraden und Kameradinnen beträgt 34,3 Jahre. In der Jugendfeuerwehr bereiten sich 19 Jugendliche auf den Dienst in der Feuerwehr vor. Das sind leider vier Mädchen und Jungen weniger als im vergangenen Jahr. Hier liegt das Durchschnittsalter inzwischen bei 12,7 Jahren.

Die Kinderfeuerwehr verlor ein Mitglied im Vergleich zu 2012 und kann aktuell auf 13 Flammenhopser mit einem Altersdurchschnitt von 8,2 Jahren verweisen. In der Altersabteilung sind 16 Kameraden engagiert; 254 Förderer unterstützen die Arbeit der Brandschützer, sodass die Freiwillige Feuerwehr Aerzen zurzeit aus 360 Mitgliedern besteht. Die Jugendfeuerwehr Aerzen kann in diesem Jahr ihr 35-jähriges und die Kinderfeuerwehr ihr fünfjähriges Bestehen feiern. Darüber hinaus wird das Feuerwehrhaus in Aerzen 30 Jahre alt. Die Jubiläen werden mit einem gemeinsamen Fest am 10. Mai begangen.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Oberbrandmeister Kalle Tölle und für 25 Jahre aktiven Dienst Oberlöschmeister Mark Reiter geehrt. Seine Ernennungsurkunde zum Löschmeister konnte Frank Laube in Empfang nehmen. Mirco Merten, Robin Timmermann und Sascha Urbansky wurden zu Feuerwehrmännern befördert.sbr



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt