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Badeunfall im Schwimmbad Einsiedlerbach simuliert / Externer Fachmann gab Bewertung ab

Gemeinsame Übung von DLRG und DRK

Hameln. Der DRK-Ortsverein Hameln e.V. und die DLRG-Ortsgruppe Hameln e.V. haben eine aufwendige Rettungsübung im Schwimmbad Einsiedlerbach organisiert. Peter Breitkopf, der technischer Leiter „Einsatz“ beim DLRG hatte sich ein sehr anspruchsvolles Übungsszenario einfallen lassen. Jeden Mittwoch besuchen rund 140 Jugendliche und Erwachsenen das Training der DLRG. So können die Situationen, die in der Übung dargestellt wurden, durchaus schnell zur Realsituation werden. Simuliert wurde eine Rückenverletzung durch einen Sprung eines Jugendlichen auf einen Schwimmer. Dabei musste die rückenverletzte Person zunächst aus dem Wasser gerettet werden, erstversorgt werden und an die Helfer des DRK übergeben werden. Für die Übung wurde ferner angenommen, dass sich eine weitere Person im Nassbereich verletzt hatte. Diese Person war offensichtlich auf dem feuchten Boden ausgerutscht und hatte sich hier eine offene Wunde am rechten Knie zugezogen. Die Rettungshelfer konnten eine Fraktur nicht ausschließen. Die Schwimmerin wurde zunächst von zwei Rettungsschwimmern des DLRG betreut. Ein Rettungssanitäter des DRK übernahm die medizinische Erstversorgung vor Ort.

veröffentlicht am 05.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 15:41 Uhr

Ziel dieser Rettungsübung war es, die Rettungsschwimmer der DLRG auf den anstehenden Wasserrettungsdienst an der Weser vorzubereiten.

Konkret sollten die DLRG- Rettungsschwimmer bei der Übung eine optimale Erstversorgung der Unfallopfer gewährleisten. Für die Helfer des DRK war es wichtig, die Patientenübergabe an einem außergewöhnlichen Ort zu trainieren. Peter Breitkopf von der DLRG äußerte sich im Anschluss an die Übung sehr zufrieden: „Die Übung hat deutlich gezeigt, auf welchem hohen Ausbildungsstand die ehrenamtlichen Rettungshelfer sind. Das gilt selbstverständlich für beide Organisationen. Für den Schutz und die Sicherheit der Hamelner Bevölkerung sind solche Übungen überaus wichtig.“

Als Besonderheit verfolgte ein fachkundiger externer Beobachter aus dem Rettungsdienstwesen die Übung. Dieser erfahrene Rettungsmann teilte allen Übungsteilnehmern seine Einschätzung mit. So gab es für beide Hilfsorganisationen Lob für die gezeigten Leistungen. Gleichwohl wurden aber auch Verbesserungspotenziale aufgezeigt.

Eine intensive Zusammenarbeit zwischen den beiden Hamelner Rettungsorganisationen besteht bereits seit mehreren Jahren. Durch diese Übung wurde diese langjährige Einsatz-Partnerschaft weiter vertieft. Die DLRG Hameln e.V. finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Um ihre Hilfsdienste anbieten zu können, ist die DLRG Hameln auf Zuwendungen aus der Bevölkerung angewiesen.



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