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Frühstückstreff von Diakonie und Tafel unterwegs

Gemeinsam an Bord

BAD MÜNDER. Unter dem Motto „Eine Busfahrt, die ist lustig, eine Flussfahrt, die ist schön“ haben die Teilnehmer und Helfer des Freitagsfrühstückstreffs der Diakonie Bad Münder einen Ausflug unternommen.

veröffentlicht am 08.07.2019 um 15:22 Uhr

Möglich gemacht hat dies die Tafel Bad Münder e. V., die unter der Leitung ihres Vorsitzenden Dieter Hainer bereits seit Jahren den Frühstückstreff und weitere Angebote für Senioren, Geflüchtete und weitere Klienten des diakonischen Beratungszentrums in Bad Münder unterstützt. Ines Rasch, Sozialpädagogin im Beratungszentrum und gleichzeitig Mitglied des Vorstandes der Tafel Bad Münder e. V., zeigt sich begeistert und dankbar für die ausgezeichnete Kooperation mit der Tafel Bad Münder: „Zu unserem Freitagsfrühstück, welches jede Woche in der Zeit von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr stattfindet, sind alle Menschen eingeladen, die gerne in geselliger Runde ein abwechslungsreiches Frühstück einnehmen möchten. Dank der Unterstützung durch die Tafel ist das Angebot für die Teilnehmenden kostenlos. Ein engagiertes ehrenamtliches Helferteam sorgt für eine gemütliche Atmosphäre und übernimmt die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten rund um das Frühstück. Wir zählen jeden Freitag um die 20 Teilnehmer, was bedeutet, dass wir schon zusammenrücken müssen und manch einer in der zweiten Reihe Platz nimmt, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tut. Es kommen Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft. So geht uns der Gesprächsstoff nie aus.“

Den aktuellen Ausflug sponserte die Tafel Bad Münder aus Mitteln der Lidl-Pfandspende. Ines Rasch und Dieter Hainer verständigten sich schnell auf das Programm und so versammelte sich am Donnerstagmorgen bei strahlendem Sonnenschein eine 25 Personen starke und äußerst unternehmungslustige Gruppe, um mit dem gecharterten Bus in die nahegelegene Rattenfängerstadt Hameln aufzubrechen. An der Weser angelangt, begaben sich alle für eine zweistündige Dampferfahrt mit der Flotte Weser in Richtung Emmern. Nach der Rückkehr in Hameln ging es mit dem Bus weiter nach Hämelschenburg, wo schon eine gedeckte Kaffeetafel im Schlosscafé auf die Teilnehmer wartete. Im Anschluss gab es noch die Gelegenheit, die reizvolle Umgebung des Schlosses Hämelschenburg mit seinen Kunstwerkstätten und den Emmer Auen zu besichtigen. Im Spätnachmittag wurde dann die Heimreise angetreten. „Ich bin noch ganz berührt davon, welche Freude und Dankbarkeit unsere Gruppe zum Ausdruck gebracht hat. Dieses hat gezeigt, dass solch eine Unternehmung für viele nicht selbstverständlich und aus unterschiedlichsten Gründen auch nicht möglich ist. Dieter Hainer und mich hat das darin bestärkt, dass das garantiert nicht der letzte gemeinsame Ausflug war“, versichert Ines Rasch.

Gemeinsam haben Diakonie und Tafel den Ausflug nach Hameln und Hämelschenburg organisiert. Foto: Ines Rasch/PR


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