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Spannende Begegnungen auf der Luhdener Bouleanlage / 22 Teams kämpfen zwei Tage

Gemeinderat holt sich den Turniersieg

Luhden (sig). Damit konnte man nicht rechnen: Der Luhdener Gemeinderat kennt sich nicht nur in seinem Ort gut aus, sondern auch noch in dem Sport, der Luhden in den letzten Jahren im Kreisgebiet bekannt gemacht hat. Und zwar so gut, dass er bei dem vom ihm ausgerichteten Boule-Turnier alle Kontrahenten hinter sich ließ. Im Finale gab es sogar ein 13:1 gegen ein Trio des heimischen Sportvereins, das zu den heißen Favoriten zählte und den Titel im Vorjahr gewonnen hatte.

veröffentlicht am 23.06.2007 um 00:00 Uhr

Bürgermeister Peter Zabold (links) strahlte bei der Siegerehrung

Keine Frage, dass sich der für die Gesamtleitung zuständige Bürgermeister Peter Zabold über diesen Ausgang besonders freute. "Ich bin stolz auf euch, Jungens. Ihr habt eine tolle Leistung vollbracht!", lautete das Lob des Gemeindeoberhauptes. Aber er hatte auch anerkennender Worte übrig für das Team des LSV Luhden II, dem Sonja Alack, Nicole Hopmann und Volker Viezens angehörten. Obwohl der Rat gleich mit 5:0 gestartet war, habe der Endspielgegner nie aufgegeben. Man muss es Hartmut Büscher, Bernd Gliese und Torsten Engling lassen: Im Finale klappte alles, was sie anpackten. Ob sie ihre Kugeln nur anlegen oder den Gegner wegschießen wollten - jeder Wurf war meisterlich. Und deshalb konnten sie den großen Siegerpokal verdient entgegennehmen, den Hartmut Büscher während seiner Amtszeit als Bürgermeister gestiftet hatte. Das Turnier zog sichüber zwei Tage hin, und endete am zweiten Tag auch erst in den Abendstunden. Zwischendurch musste wegen des einsetzenden Regens mehrfach unterbrochen werden, aber die beiden Bahnen hielten diesmal weitgehend stand. Dadurch gab es keine allzu langen Wartezeiten. Insgesamt 22 Mannschaften hatten sich in vier Vorrundengruppen beteiligt. Gruppensieger wurden: LSV I und II, Gemeinderat und Schweinekasse I. In denÜberkreuzspielen gegen die Gruppenzweiten siegten LSV I gegen die Freizeitfußballer II 10:6, der Gemeinderat gegen die Feuerwehr II 9:5, LSV II gegen die Kirchengemeinde 9:7 und die Schweinekasse I gegen die Mother Doppelköpfe 11:2. Im Halbfinale siegte die Zweite des LSV gegen die eigene Erste mit 9:8, und mit dem gleichen Ergebnis setzte sich der Gemeinderat I gegen die Schweinekasse I durch. Den dritten Platz holte sich LSV I mit 13:9 gegen die Schweinekasse I, die bis zum 9:9 mithalten konnte. Nur bei den beiden letzten Begegnungen wurde ohne Zeitbegrenzung gespielt. Sonst hätte man noch einige Stunden dranhängen müssen. Bürgermeister Peter Zabold verdient ein Sonderlob für die umsichtige Abwicklung des Turniers. Auch spielerisch hat er beachtliche Fortschritte gemacht. Zum Turnierbeginn bedankte er sich bei Heinz Wittkowski, der spontan die Bänke und dem Tisch an der Bouleanlage gestrichen hatte.



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