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Hohnhorster legen erstmal los - und hoffen

Gemeinde und Kreis uneins: Gehweg rechts, Radweg links

Hohnhorst (tes). Der Planungs- und Bauausschuss will einen Versuch starten, mit einem Fußweg die gefährliche Situation an der Kreisstraße zwischen Hohnhorst und Ohndorf zu entschärfen. Nachdem der Radweg von Rehren nach Nordbruch auf den Weg gebracht worden ist, soll jetzt die Strecke nach Ohndorf sicherer gemacht werden.

veröffentlicht am 16.02.2007 um 00:00 Uhr

Besonders der Bereich am Schützenhaus gilt als prekär: "Im Dunkeln rettet hier nur der Sprung in den Graben", so Heinz Konrad Rohrßen, "da muss so schnell wie möglich was passieren." Ziel sei es, alle Orte der Gemeinde durch Rad- und Fußwege zu verbinden. Zudem wäre dieser Weg "eine sinnvolle Ergänzung für das Rad- und Fußwegenetz des Landkreises", zitierte Fred Koch aus dem Antrag der CDU/FWH-Gruppe. Der Haken: "Der Landkreis plant einen Radweg auf der anderen Straßenseite", erklärt Bürgermeister Otto Lattwesen. In diesem Fall würde die Gefahrensituation allerdings nur verlagert, weil die Fußgänger dann auf Höhe des Schützenhauses die Straße überqueren müssten. 15 000 Euro für den Landkauf und erste Maßnahmen stehen im Haushaltsentwurf. Der Bauauschuss einigte sich darauf, bis Jahresende provisorisch dort einen Schotterweg anzulegen - in der Hoffnung, dass der Landkreis ihn später mit einer Betondecke überzieht und zum Radweg macht. Vorerst sei das Projekt allerdings "eine reine Kür für uns", kündigte Lattwesen eine enge Abstimmung mit dem Straßenbauamt an. Ein Risiko bleibe aber: "Der Landkreis übernimmt unseren Weg nicht und baut auf der anderen Seite."

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