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Amtliches Papier zu Ausbau liegt Landkreis vor

Gemeinde bezieht Stellung zur B 65

Heuerßen-Kobbensen (web). Bereits im Oktober vergangenen Jahres hat der Rat der Gemeinde Heuerßen eine neue Stellungnahme für den Landkreis zum Ausbau der B 65 verabschiedet. Nun wurde der einstimmig von allen Fraktionen genehmigte Vorschlag in eine amtliche Form gebracht und dem Landkreis vorgelegt. Das Planfeststellungsverfahren läuft.

veröffentlicht am 15.02.2008 um 00:00 Uhr

In ihrer Stellungnahme sprechen sich die Ratsmitglieder für die vom Landkreis favorisierte Ausbauvariante "2+1" aus. Diese sieht je einen Überholabschnitt in beiden Richtungen zwischen Vornhagen und Kobbensen vor. Der Fahrbahnwechsel soll - laut dem Papier - 75 Meter westlich der Wohnbebauung beginnen. Eine verkehrsflussgesteuerte Ampelkreuzung soll am Schnittpunkt der um etwa 50 Meter nach Süden von der jetzigen B 65 abgerückten, neuen Trasse mit der K 30 errichtet werden. Lärmschutz ist an beiden Seiten vorgesehen. Die Zufahrt zur Siedlung Eichenbruch soll dann über die K 30 nahe Heuerßen erfolgen. Der landwirtschaftliche Verkehr rollt demnach künftig auf der alten B 65-Trasse zwischen Heuerßen und Vornhagen. Auch Schulbusse und Radfahrer sollen die Nebentrasse benutzen. Vorgesehen ist ein durchgehender Radweg auf eben diesem Wirtschaftsweg. Über eine Brücke in Höhe Lohhof sollen künftig landwirtschaftliche Fahrzeuge die B 65 queren. Zwischen dieser und Vornhagen ist außerdem, insbesondere zur Erreichung von Heuerßen, ein südlicher Radweg geplant. Remeringhausen sollüber die Lohhofbrücke und, wie bisher, über Heuerßen an das überörtliche Straßennetz angebunden werden. Darüber hinaus fordert der Rat die Anlage von Bushaltestellen am Knotenpunkt Kobbensen sowie zusätzlich an der Ortseinfahrt aus Richtung Beckedorf. Letztgenannte soll außerdem mittels einer Querungshilfe gesichert werden.



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