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Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Reinerbeck / Reine mit viel Diskussionsstoff

Gemarkungsgrenze könnte Jagdgrenze sein

Reinerbeck (wj). Zur Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Reinerbeck/Reine konnte deren 1. Vorsitzender Friedrich Pieper zwar nicht alle Jagdgenossen, so aber doch die Jagdpächter Christian Veit und Reinhard Sendker, Jagdaufseher Wolfgang Rothhauer und Begehungsschein-Inhaber Berno Volmary begrüßen. Sowohl Pieper als auch Protokollführer Gerd-Ulrich Prescher ließen das Jagdjahr in Kurzform Revue passieren, während Kassenwart Harald Uhlenbrock über die Finanzen berichtete. Die Kassenprüfer Anne Schulz und Wilhelm Jürgens hatten keine Beanstandungen, sodass der gesamte Vorstand einstimmig entlastet werden konnte. Zu neuen Prüfern wurden Max Stoll und Ernst Noltemeier berufen.

veröffentlicht am 14.04.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:41 Uhr

Den Jagdbericht präsentierte Jagdpächter Christian Veit aus Ibbenbüren: Auf der Strecke blieben 25 Wildschweine (Sauen), 23 Füchse und 22 Rehe, davon zwei als Fallwild. Außerdem wurden zehn Waschbären, zwei Dachse und zehn Krähen geschossen. Eine lebhafte Diskussion gab es über die Bejagung der Schwarzkittel in diesem Jahr. Abschließend wies Pieper darauf hin, dass die Jagdgrenze im Bereich der früheren Mülldeponie nach wie vor unklar sei. Hier könnte eine Regelung eventuell in der Weise erfolgen, dass die Gemarkungsgrenze zwischen Aerzen und Reinerbeck sinnvollerweise auch die Jagdgrenze werde.

Vorsitzender Friedrich Pieper (v.li.), Jagdaufseher Wolfgang Rothbauer, Pächter Christian Veit und Berno Vomary. Foto: wj



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