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Günstige Steuerentwicklung und Grundstücksverkauf spülen der Gemeinde Geld in die Kasse

Geldsegen in Pohle: Gemeinde will sanieren

Pohle (bab). Die Gemeinde Pohle kann sichüber eine überraschende Wende in der finanziellen Lage freuen. Wie Bürgermeisterin Gerlinde Mensching (CDU) bei der Ratssitzung mitteilte, stehen deshalb 20 000 Euro für die Sanierung von Straßen zur Verfügung. Der Rat einigte sich auf eine Liste von Maßnahmen. Die vordringlichsten Schäden werden zuerst behoben.

veröffentlicht am 10.05.2007 um 00:00 Uhr

"Unser Kämmerer Uwe Heilmann hat mitgeteilt, dass wir für die Sanierung 20 000 Euro ausgeben dürfen", eröffnete Mensching den Ratsmitgliedern. Gemeindedirektor Heilmann hat auf Nachfrage dazu noch bessere Nachrichten. "Es gibt sogar noch mehr Geld", sagt der Verwaltungs chef. Die Einkommensteuer habe sich wie auch in anderen Kommunen gut entwickelt. "Die erste Zahlung haben wir bereits bekommen." Zudem gebe es eine Nachzahlung bei der Gewerbesteuer und das Geld aus dem Grundstücksverkauf im Gewerbegebiet bringe dem Pohler Gemeindesäckel zudem 50 000 Euro. Die Einzelheiten und die genauen Beträge werden bei der nächsten Ratssitzung besprochen. Am 25. Juni wird dazu ein Nachtragshaushalt verabschiedet. Fest steht: "Pohle ist nicht mehr auf die Schuldendiensthilfe angewiesen", so Heilmann. Pohle ist die einzige Gemeinde innerhalb der Samtgemeinde Rodenberg, die noch 15 000 Euro Hilfe von der Samtgemeinde zugesprochen bekommen hatte. "Wir haben inzwischen Liquidität in Pohle", vermeldet Heilmann inzwischen. Der Rat hat sich zunächst auf den Betrag von 20 000 Euro zur Sanierung der Straßen beschränkt. Den größten Punkt mit rund 5000 Euro Kosten macht dabei der Kreuzungspunkt Wilhelmshöh/Rosenstraße aus. 150 Quadratmeter sollen dort abgefräst und mit einer neuen Deckschicht versehen werden. Für mehr als 1000 Euro werden neue Straßenschilder angeschafft. Auf folgende Punkte, die für wichtig erachtet werden, einigte sich der Rat: Die Sanierung der Brücke Hauptstraße/Schulstraße, Reinigung der Straßenabläufe gegenüber der Pizzeria, außerdem die Erneuerung von rund 20 Metern Gosse im oberen Bereich der Wilhelmshöh (1500 Euro) und von rund 20 Metern Bankett im unteren Bereich. An der Apelerner Straße und der Lindenstraße wird stellenweise das Pflaster ausgeglichen und der Gehweg an der Hauptstraße (Höhe Nummer 10) mit Bitumen repariert. Diese Maßnahmen umfassen rund ein Drittel der Gesamtliste, die der Rat aufgestellt hat. Insgesamt 41 Stellen wurden beanstandet. Darunter auch der Zustand einiger Privatflächen. Die Gemeinde will sich jetzt mit den Eigentümern in Verbindung setzen, um die Probleme zu lösen.



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