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Gefahrenpunkte für ABC-Schützen entschärft

"Gelbe Füße": Kids drücken auf die Tube

Buchholz (tw). Die Aktion "Gelbe Füße" ist abgeschlossen. Organisiert von Christine Gödecke, Mitglied im Elternrat der Grundschule Heeßen, haben Mütter und Kinder Schablonen auf die Buchholzer Bordsteine gelegt und insgesamt vier Paar Farbmarkierungen aufgesprüht. Sie sollen den 15 Erst- und Zweitklässlern des Ortes signalisieren, wo sie die Straßen relativ gefahrlos queren können. Grundlage für das Ganze sind die Empfehlungen der Schulweg-Sicherheitskommission.

veröffentlicht am 06.09.2006 um 00:00 Uhr

An der Bückebergstraße drücken Kinder auf die Tube: Farbmarkieru

Die aktuelle Aktion findet in Buchholz bereits zum zweiten Mal statt; das Pilotprojekt startete vor drei Jahren. "Die vier ,Juckepunkte', die wir damit entschärfen wollen", so Bürgermeister Hartmut Krause (WiB), der die Aktion begleitete, "sind die Bückebergstraße im oberen und unteren Bereich, die Arensburger Straße/Ecke Bahnhofstraße und Zum Eichkamp/Ecke Bahnhofstraße". Im Bereich der neuen Tempo-30-Zonen, die nach den Empfehlungen des Schulwegeplans gleichfalls mit "Gelben Füßen" markiert werden sollten, wird dagegen nicht mehr gesprüht; der Bereich gilt inzwischen als sicher. Krause: "Um auch für Autofahrer an den vier Gefahrenpunkten einen Blickfang zu schaffen, kommt noch ,Lieselotte' zum Einsatz." Lieselotte ist ein von Eltern gefertigtes "Standmännchen", dass vornehmlich an der oberen und unteren Bückebergstraße postiert werden soll. Denn: "Durch die vielen Temposünder", weiß der Bürgermeister, "ist die Gefahr für die Kinder dort am größten". Nach Abschluss der Markierungsarbeiten gab's für die kleinen Sprayer zur Belohnung ein Eis vom Bürgermeister. Übrigens: Damit sich die ABC-Schützen die "Gelben Füße" noch besser einprägen, wurde das Überqueren der Straßen unter Anleitung eines Polizisten eingeübt.

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