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Geht keiner mehr ins Kaufhaus?

Gebt uns Geld, wir brauchen es! Darum baten die Leute von Karstadt die Banken und Politiker. Doch das klappte nicht. Nun ist das Loch in der Kasse des Konzerns, zu dem die Karstadt-Kaufhäuser gehören, so groß, dass das Unternehmen nicht mehr arbeiten kann. Man sagt auch: Das Unternehmen – es heißt Arcandor – ist insolvent. Wie es jetzt für den Konzern, zu dem auch das Versandhaus Quelle gehört, weitergeht, weiß niemand.

veröffentlicht am 11.06.2009 um 19:00 Uhr

Erst hieß es Karstadt, dann Hertie, jetzt steht es leer: das gro

Was ist eigentlich mit den Kaufhäusern los? In Hameln musste vor ein paar Monaten Hertie (früher hieß auch dieses Geschäft Karstadt) schließen. Auch Hertie hat kein Geld mehr.

Für die Pleiten der Kaufhäuser gab es verschiedene Gründe. Das sagen die Experten:

Wo kaufen die Leute am meisten? Im Laufe der Zeit ändern sich die Läden. Und die Gewohnheiten der Menschen auch. Lange waren große Warenhäuser angesagt, in denen es auf mehreren Etagen alles gibt – vom Radiergummi bis zur Waschmaschine. Dann dachten sich Leute andere Laden-Typen aus: wie Einkaufszentren mit vielen kleinen Läden. Außerdem fahren viele Leute in Billigsupermärkte – sogenannte Discounter (gesprochen: Diskaunter). Beliebt sind auch die großen Ketten etwa für Elektrogeräte und CDs. Entscheidungen der Chefs: Experten meinen, dass die Chefs von Karstadt auch Fehler gemacht haben. Sie hätten zum Beispiel auch keine guten Ideen gehabt, um auf neue Trends zu reagieren. Zum Beispiel hätten sie zu stark auf Luxuskaufhäuser gesetzt – das lief aber nicht.

Wirtschaftskrise: Insgesamt geht es der Wirtschaft gerade nicht gut. Doch viele Experten meinen, dass die leeren Kassen bei Karstadt nicht von der allgemeinen Krise kommen, sondern vor allem mit den anderen zwei Punkten zu tun haben.



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