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Zwei Räume mit Möbeln des Pharaos vermutet / Französischer Architekt will neue Erkundung

Geheime Kammern in der Cheopspyramide?

Paris/Giseh (afp). Ein französischer Architekt setzt sich für eine neue Erkundung der Cheopspyramide ein. In der größten Pyramide Ägyptens in Giseh bei Kairo gebe es womöglich noch zwei geheime Kammern mit Grabbeigaben, sagte Jean-Pierre Houdin in Paris. Eine 3-D-Simulation und Daten des renommierten US-Ägyptologen Bob Brier deuteten auf die Existenz der beiden Räume im Herzen des 4500 Jahre alten Bauwerks hin. Houdin vermutet dort Möbelstücke, die dem Pharao Cheops für das Jenseits mitgegeben worden seien.

veröffentlicht am 31.01.2011 um 16:14 Uhr

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Wie genau das monumentale Bauwerk entstanden ist, bleibt bis heute umstritten. Vor drei Jahren war Houdin mit dem Versuch gescheitert, mit einer Expedition eine neue Theorie zum Bau der Cheopspyramide zu untersuchen.

2007 hatte Houdin der Öffentlichkeit eine revolutionäre Methode vorgestellt: Anhand einer 3-D-Simulation wollte er beweisen, dass die Konstruktion der Cheopspyramide eine verborgene spiralförmige Rampe im Innern der Pyramide aufweise. Dazu wurden sämtliche technische Daten der Pyramide in ein Computer-System übertragen. Andere Forscher gehen davon aus, dass die Pyramide mithilfe einer Außenrampe errichtet wurde.

Die Cheopspyramide ist die älteste und größte der drei Pyramiden von Giseh. Sie wurde als Grabmal für den ägyptischen Pharao Cheops um 2638 bis 2613 vor Christus errichtet. Sie gilt als eines der Sieben Weltwunder des Altertums. Die Pyramide ist präzise nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet. Der Unterschied zwischen den Längen ihrer vier Seiten beträgt weniger als ein Promille. Die ägyptischen Behörden lehnten den Antrag Houdins für eine Erkundung aber ab. Die unruhige politische Lage dürfte das Vorhaben zusätzlich erschweren.

Die Cheopspyramide birgt noch immer Geheimnisse.Foto: dpa



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