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Am 30. November gibt's was auf die Ohren! / Karten nur an der Abendkasse

Gegen trübe Novemberstimmung: Liedermacher rufen in den Klosterhof

Möllenbeck (ur). Eigentlich hatte Michael Kluwe nur mal bei einigen Musikerfreunden angeklopft, ob man nicht mal wieder etwas Musik zusammen machen wolle. Das Interesse war da - und in den Gesprächen wurde deutlich, dass alle irgendwie Projekte und Ideen am Laufen hatten, die den anderen bislang kaum bekannt waren.

veröffentlicht am 26.11.2007 um 00:00 Uhr

Songpoetin Susanne Gührs in Aktion. Fotos: pr.

Und so entstand aus diesen vagen Plaudereien der Gedanke, diese Dinge im Rahmen eines kleinen Festivals der Liedermacher in der Region zu präsentieren. Mit den neu ausgebauten Stallungen im Hofgarten von Anne Bolhöfer war schnell eine Räumlichkeit mit Atmosphäre gefunden - und da man sich auch schnell auf ein gemeinsames Datum einigen konnte, wird diese musikalische Kleinkunstveranstaltung nunmehr am 30. November um 20 Uhr in Möllenbeck über die Bühne gehen. Ein Vorverkauf wurde nicht eingerichtet, um die Organisation möglichst klein zu halten und spontanen Besuchern Gelegenheit zu geben, die Liedermacher aus dem Raum Schaumburg und umzu kennen zu lernen. Natürlich werden auch die Zwillingsbrüder Jochen und Michael Kluwe nach zweijähriger Abstinenz von gemeinsamen Auftritten mit dabei sein - im Percussionisten Achim Windisch und im "Mandolinen-Derwisch" Volker Steinke haben sie die richtigen Partner gefunden, um Eigenkompositionen zwischen Blues undFolk wirksam vorzutragen. "Herr Kaminski" heißt eigentlich Ralf. Hat sich als Frontmann einer Rio-Reiser-Revue einen Namen gemacht und will mit seiner eigenwilligen Stimme in Möllenbeck erstmals eigene Songs zu Gehör bringen. Als Botschafter des schrägen Humors versteht sich Frank Dietrich der mit dem Song "Mutig voran" auf seiner neuen Single beweisen will, dass er musikalisch und komödiantisch mehr kann als man ihn seinerzeit bei RTL hat machen lassen. Susanne Gührs, die sich auch als Malerin bereits einen Namen gemacht hat, malt in diesem Programm aberwitzige Alltagssituationen in Liedern aus und wer sich hinter dem Pseudonym Karl Gerd versteckt, wollte Micha Kluwe auch auf intensives Nachfragen nicht preisgeben - dem Vernehmen nach soll es sich dabei um einen überaus bekannten Musiker handeln, der sich an diesem Abend mit dem Material vorstellen möchte, das er bislang in seine zahlreichen Studioaufnahmen und Musikproduktionen nicht einbringen konnte. Angeboten wird diese Wundertüte jedenfalls unter dem geheimnisvollen Namen "Hermanns Heimatlieder". Dann können die Cherusker ja kommen oder geht es um den Bückeburger Heide-Hermann? Einlass ist jedenfalls schon um 19.30 Uhr!

Der erstaunliche Herr Kaminski macht diesmal nicht den Rio Reise
  • Der erstaunliche Herr Kaminski macht diesmal nicht den Rio Reiser, sondern ist mit eigenem Material unterwegs.


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