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Nahversorgung steht durch Edeka Röthemeier auf soliden Beinen

Gegen den Trend

Seit 25 Jahren ist Edeka Röthemeier nicht nur die große Einkaufsstätte im Ort, sondern ein wichtiger Treffpunkt fürs soziale Miteinander. Die Infrastruktur in ländlichen Regionen dünnt sich seit Jahren aus. In Eisbergen läuft die Entwicklung gegen den Trend.

veröffentlicht am 04.05.2018 um 14:46 Uhr

Die Kunden schätzen das umfangreiche Röthemeier-Sortiment, zu dem unter anderem auch Frischblumen gehören. Foto: Who

Es gibt vor Ort ein relativ breites Angebot von Dienstleistern, Gesundheitspraxen, Gewerbetreibenden sowie nicht zuletzt mit Edeka Röthemeier einen großen Nahversorger mit Vollsortiment an Lebensmitteln. Für den Tages- und sogar den Wocheneinkauf müsste sogar niemand seinen Wohnort verlassen, was speziell für Zuzügler und ältere Einwohner ein großes Plus ist.

Im April erst feierte Edeka Röthemeier das 25-jährige Bestehen des Standortes Eisbergen an der Stephanstraße. 25 Jahre, das bedeutet, das Konzept, das Geschäftsführer Horst Röthemeier vom Stammgeschäft im niedersächsischen Ort Warmsen auf seinen ersten Expansionsstandort in Eisbergen übertragen wollte, hat seine Nachhaltigkeit bewiesen. Ein Markt, zugeschnitten auf die Menschen auf dem Lande sollte es sein. Ein Markt, der so gut wie alles bietet, was es zum täglichen Leben braucht, und der eine gewisse Größenordnung nicht übersteigt.

„Wir haben aktuell sechs Standorte, alle mit einer Größe von 1 500 bis 2 300 Quadratmetern Fläche, und Eisbergen ist sogar der kleinste davon“, sagt Andreas Hellmich. Als Marktleiter ist er zuständig für aktuell über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Davon sind zurzeit 40 Prozent fest angestellte Teilzeitkräfte und 60 Prozent Aushilfen“, überschlägt er. Denn es dürften auf Sicht noch mehr werden, weil der Standort nach der Übernahme im Jahr 1993 vom vorherigen Inhaber, dem Edeka-Kaufmann Zehner, zum zweiten Mal erweitert werden soll.

Marktleiter Andres Hellmich ist in Personalunion auch für die Leitung des Marktes von Edeka Röthemeier in Kalletal-Hohenhausen verantwortlich. In seiner Abwesenheit wird er von Lilia Au (Mitte) vertreten und seit Kurzem auch von Melanie Bünnemann. Fo
  • Marktleiter Andres Hellmich ist in Personalunion auch für die Leitung des Marktes von Edeka Röthemeier in Kalletal-Hohenhausen verantwortlich. In seiner Abwesenheit wird er von Lilia Au (Mitte) vertreten und seit Kurzem auch von Melanie Bünnemann. Foto: Who

800 Quadratmeter waren es damals und eine Größenordnung, die Zehner ausgehend vom ursprünglichen Tante-Emma-Laden in mehreren Ausbauschritten entwickelt hatte.

Die Atmosphäre und die überschaubare Größe mit einem Warensortiment von rund 18 000 Artikeln, das keine Wünsche offenlässt, ist es, was auch viele Kunden aus dem Umland anzieht, weiß Marktleiter Andreas Hellmich. Sogar aus den Nachbarorten der Stadt Rinteln und der Gemeinde Kalletal kämen Stamm- und Laufkunden. Die familiäre und persönliche Atmosphäre sei ein wesentliches Element der Röthemeier-Unternehmensphilosophie, unterstreicht Hellmich: „Das wollen wir und das fördern wir.“ den an die Backwaren-Abteilung angegliederten Caféteria-Bereich als Treffpunkt beim Einkauf oder sogar für Kaffeerunden mit Freunden.

„Der Kunde und seine Wünsche sind uns wichtig, und daran orientieren wir unser Angebot“, erklärt Andreas Hellmich. Darum sei unter anderem die große Frischtheke in der Fleischwarenabteilung eingerichtet worden sowie die umfangreiche Obst- und Gemüseabteilung. „Und zusätzlich steht jeden Montag von 9 bis 18 Uhr das Bremerhavener Fischmobil bei uns auf dem Parkplatz“. Darüber hinaus sei vor Kurzem Getränkeabteilung erweitert worden. Und „wir haben eine Reihe neuer Artikel im Einweg- sowie im Mehrwegbereich, wie jetzt auch Craft-Biere“.

„Wir wollen ganz einfach für die Leute da sein“, sagt Hellmich, der mit seinem Team den Röthemeier-Kunden in Eisbergen deshalb auch immer wieder Sonderaktionen bietet. Die nächste davon sei, „dass am Freitag, 18. Mai der Edeka-Grilltruck kommt, auch wenn für viele die Grillsaison wohl schon begonnen hat“. Und klar, dass die Fleischabteilung schon längst auf die Grill-Jahreszeit eingestellt sei.

Unter dem Strich, so scheint‘s, wird das Röthemeier-Engagement auch am Standort Eisbergen honoriert. „Wir haben aktuell wieder neu die Auszeichnung für „Generationsfreundliches Einkaufen“ bekommen, die alle drei Jahre vergeben wird“, lässt der Marktleiter eine Spur Kaufmannsstolz erkennen für seinen zertifizierten Ausbildungsbetrieb. who



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