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Wohngesundheit fängt beim Material an

Gegen den Möbelmief und dicke Luft

veröffentlicht am 21.06.2014 um 00:00 Uhr

In den vergangenen Monaten häuften sich Berichte über gesundheitsschädliche Stoffe in Polstermöbeln. In Zeiten hoher Umweltbelastungen wünscht man sich wenigstens in den eigenen vier Wänden ein gesundes Raumklima. Ein Möbelstück muss nicht mehr nur den Anforderungen an Design und Funktionalität entsprechen, auch sein Innenleben ist entscheidend. Wichtig dabei sind die verwendeten Materialien und das Herstellungsverfahren.

Einige Unternehmen haben es sich zum Ziel gesetzt, schadstofffreie oder -arme und demnach unbedenkliche Möbel für umwelt- und gesundheitsbewusste Käufer zu fertigen. Ein gutes Raumklima wirkt sprichwörtlich „dicker Luft“ vor: Es beeinflusst das Wohlbefinden und unterstützt die Gesundheit in hohem Maße. So ist es bereits vor dem Kauf notwendig, Hinweise auf die verwendeten Produktionsmaterialien zu beachten. Um keine schädlichen und unangenehmen Gerüche in der Wohnung zu haben, sollten die Möbel nur mit lösungsmittelfreiem Klebstoff behandelt worden sein.

Polstermöbelhersteller sedda beispielsweise verwendet bereits seit 1995 ausschließlich einen selbst entwickelten lösungsmittelfreien Kleber. Auch der Schaumstoff ist wichtig. Früher war häufig FCKW darin zu finden, ebenso die Färbemittel können gesundheitsschädlich sein. Die Käufer sollten deshalb auf hautfreundliche, allergieneutrale und FCKW-freie Polstermaterialien zurückgreifen. „Wir benutzen ausschließlich ÖKOTEX-geprüfte Schaumstoffqualitäten“, so sedda-Geschäftsführer Mag. Roland Ragailler. „Die meisten Möbelstoffe unserer Kollektion entsprechen ebenfalls dem strengen Ökotex-Standard 100. Auch bei dem Einsatz von Leder achten wir darauf, ausschließlich in Europa gegerbtes Leder zu verwenden.“ Denn bei diesem Material wird häufig mit dem Konservierungsstoff PCP (Pentachlorphenol) und Chrom gearbeitet. Diese Schadstoffe sind in zahlreichen Unternehmen verboten, können aber bei Möbeln, die vor allem im europäischen Ausland produziert werden, immer noch enthalten sein. Der Kontakt mit der Haut oder das Einatmen der Chemikalien kann Allergien verursachen. Für Nachhaltigkeit sind auch die verwendeten Hölzer entscheidend. Massivhölzer von österreichischen Bäumen bieten hohe Qualität und schließen die Kette der heimischen Wertschöpfung. So kann vom Holzgestell bis zum fertigen Produkt alles im eigenen Land gefertigt werden, um jeden Entwicklungsschritt zu kontrollieren.GeSk



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