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Geflügelpest wieder auf dem Vormarsch

In Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg, Bremen, Berlin, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sind seit Ende Oktober 2020 zahlreiche Ausbrüche der Geflügelpest bei Wildvögeln bekannt. Dabei häufen sich die Ausbrüche an der schleswig-holsteinischen Wattenmeerküste. Im Flutsaum vor Nordfriesland wurden mehr als 11 000 verendete Tiere entdeckt. Betroffen sind vor allem wildlebende Enten und Gänse. In vielen Teilen Niedersachsens dürfen Geflügelhalter aufgrund der aktuellen Lage Ihre Tiere nur noch in Ställen halten. „Da bisher im Landkreis Hameln-Pyrmont keine positiven Befunde bei Wildvögeln aufgetreten sind, wurde bisher keine Allgemeinverfügung zur Aufstallung des Geflügels erlassen. Es erfolgt aber regelmäßig eine Risikobewertung der Situation“, erklärt Dr. Maike Himmelsbach vom Landkreis Hameln-Pyrmont.

veröffentlicht am 14.12.2020 um 10:40 Uhr



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