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VfL Bad Nenndorf II im Derby gegen MTV Auhagen / VfL Stadthagen empfängt SV Alfeld

"Gefahrenquelle" Zana Bagonaitiene ausschalten

Handball (hga/hoh). Ein Nachbarschaftsderby wartet in der Frauen-WSL-Oberliga auf die Fans. Der VfL Bad Nenndorf II empfängt den MTV Auhagen in der "VfL-Dorado-Halle".

veröffentlicht am 30.09.2006 um 00:00 Uhr

Zana Bagonaitiene bildet im MTV-Rückraum eine ständige Gefahrenq

Bad Nenndorf II - Auhagen. Die Gastgeberinnen haben mit zwei Siegen einen idealen Saisonstart hingelegt und streben den dritten Sieg in Folge an. Und weil es ein Heimspiel ist, wird die VfL-Reserve entsprechend motiviert zur Sache gehen. VfL-Trainerin Svenja Sievert-Gattner beobachtete den MTV am vergangenen Wochenende beim 22:19-Erfolgüber den SV Aue Liebenau II. Dabei sah Sievert-Gattner eine Mannschaft, die den Weggang von fünf Spielerinnen offenbar gut verkraftet hat. MTV-Coach Saulius Tonkunas freute sich über einen weitgehend disziplinierten und konzentrierten Auftritt seiner Mannschaft. Vor allem die in der vergangenen Saison gekommene Zana Bagonaitiene ist jetzt besser in die Mannschaft integriert und bildet im Rückraum mit ihrer großen Erfahrung und Wurfkraft eine ständige Gefahrenquelle. Allerdings ist der VfL ein ganz anderes Kaliber als der SV Aue Liebenau II, das wird der MTV gerade im Angriff zu spüren bekommen. Die Abwehr der VfL-Reserve greift kompromisslos zu, nutzt Fehler der Gegner konsequent aus. Sievert-Gattner sieht bei ihrer Mannschaft immer noch Steigerungsmöglichkeiten in der Gesamtleistung und wird diese gerade im Derby gegen den MTV einfordern. "Ich hoffe, dass unser Angriff sich beim Abschluss besser konzentriert", definiert Sievert-Gattner einen Bereich mit Steigerungspotential. Für den MTV ist es ein erster richtiger Härtetest in schwieriger personeller Lage, Monika Kramer und Kathrin Moses werden fehlen. "Trotzdem, wir fahren zu einem Derby und werden alles versuchen, um zu gewinnen", sagt Tonkunas. Anwurf: Sonntag, 16.30 Uhr. Stadthagen - Alfeld. Die Damenmannschaft des VfL Stadthagen empfängt den ebenfalls sieglosen SV Alfeld zum Vergleich. Dabei hofft der Aufsteiger auf die ersten Heimpunkte. Die Stadthägerinnen zeigten zuletzt eine ansprechende Vorstellung und einen couragierten Auftritt der Selbstvertrauen gab. "Wir werden alles versuchen und wollen gewinnen! Der Wille ist aufjeden Fall da", meint VfL-Trainer Roland Stenzel. Der angeschlagene Gegner muss mit Anja Kellner, die sich in der Partie gegen die HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf die Hand gebrochen hat, auf eine Leistungsträgerin im Rückraum verzichten. Daher gilt das Hauptaugenmerk im SV-Angriff der spielstarken undtreffsicheren Stephanie Habenicht. Eine schwere Aufgabe mit leichten Vorteilen für die Gäste. Vielleicht gelingt den Stenzel-Schützlingen vor heimischer Kulisse dennoch ein Überraschungscoup! Anwurf: Sonntag, 15 Uhr. Großenheidorn II - Fuhlen-Hess. Oldendorf. Am dritten Spieltag der WSL-Oberliga müssen die Handballdamen der HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf bei der Regionalliga-Reserve des MTV Großenheidorn antreten. "Trotz der beiden Auftaktniederlagen ein ernst zu nehmender Gegner! Heidorn verfügt über eine junge, spielfreudige und treffsichere Mannschaft", warnt HSG-Betreuer Christian Günnewich. Dennoch haben die Weserstädterinnen das obere Tabellendrittel noch fest im Visier und beide Auswärtszähler fest eingeplant. Bis auf die Langzeitverletzten Maike Große Lackmann und Mareike Feist wird die Truppe von HSG-Trainer Dirk Riechert in Bestbesetzung antreten. Aus einem stabilen Deckungsverband mit den gewohnten kämpferischen Qualitäten sollte das HSG-Team seiner Favoritenrolle gerecht werden. Im Angriff soll das wurfgewaltige Torjägerduo mit Anne Leuteritz und Tanja Wiese die Akzente setzen und für Druck sorgen. Anwurf: Sonntag, 15.15 Uhr.

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