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Der Berliner Maler Mathias Winde stellt im Stift Bilder aus, die mit düsteren Farben viel Elend zeigen

Geboren, um in einer anderen Welt zu leben

Obernkirchen (rnk). Menschen, die in dreckigen Gassen ihre Hände flehentlich dem Betrachter entgegenstrecken, ausgemergelte Kinder, die auf einer Matratze schlafen, ein Blinder in einer Ecke: Die Bilder, die Mathias Winde 1994 fünf Monate lang bei seinem ersten Aufenthalt in Indien, Kashmir und Bangladesh sah, haben sich fest in sein Gedächtnis gebrannt.In grauen und schwarz-dunklen Farben hat er Eindrücke aus dortigen Städten auf die Leinwand gemalt, die von einem wahrhaft öffentlichen Leben künden: Auf den Straßen wird gelebt und gestorben - und zwar buchstäblich.

veröffentlicht am 12.10.2007 um 00:00 Uhr

Mathias Winde


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