weather-image
16°
×

Ehrenamtliche Arbeitsgemeinschaft Hamelner Frauenverbände verbindet Möglichkeiten und Fähigkeiten

Geballte Macht weiblichen Engagements

HAMELN. Frauenpower – nirgendwo anders wird die geballte Macht des ehrenamtlichen weiblichen Engagements in der Rattenfängerstadt und im Landkreis so deutlich, wie beim Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft Hamelner Frauenverbände (AHF) unter dem Vorsitz von Irmgard A. Lohmann.

veröffentlicht am 11.02.2020 um 11:43 Uhr

59.225-02

Autor

Reporterin

Die AHF besteht seit 1961. Frauen aus den Bereichen Gesundheit, Kirche, Kultur, Landfrauen, Politik, Service-Clubs, Soziales und Unternehmerinnen nutzen ihr vielfältiges Potenzial an Kompetenz und Kontakten für eine umfangreiche Netzwerkarbeit.

Die AHF versteht sich als Dachorganisation, die Möglichkeiten und Fähigkeiten miteinander verbindet, wie die Vorsitzende erläutert. Während die Sparkasse Hameln-Weserbergland regelmäßig als Gastgeber fungiert, obliegt die Organisation des Rahmens des Neujahrsempfang in den Händen einer der zahlreichen Mitgliedsvereine, -organisationen und -verbände. In diesem Jahr fiel diese Aufgabe dem Arbeitskreis Unternehmerinnen e.V. (AkU) zu. Der Arbeitskreis ist seit 20 Jahren das Netzwerk für selbstständig, freiberuflich und künstlerisch tätige Frauen in Hameln und im Weserbergland. Und auch bei dieser Vereinigung trifft zu, was fast alle Vereine und Verbände bewegt: Der Generationen-Wechsel ist im vollen Gange. So stellten die Damen vom Organisationsteam die Fragen nach dem Durchschnittsalter in den einzelnen Vereinen, Organisationen und Gruppen zur Diskussion in den Raum. Die Antworten waren so unterschiedlich, wie die geladenen Gäste: In der Bahnhofsmission beispielsweise stellt man sich dem Umgang mit den gesellschaftlichen Veränderungen und sieht sich fachlich gut aufgestellt – ohne Durchschnittsalter-Angaben.

Die Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft im Weserbergland sieht eine Hürde und einen Mentoring-Bedarf darin, sich untereinander zu vernetzen – auch ohne das durchschnittliche Alter ihrer Mitglieder preiszugeben. Darüber hinaus betonten die Vertreterinnen: „Wissenstransfer zwischen den Generationen ist wichtig!“ Die Kolping Familie geht ganz offensiv mit ihrer Überalterung um: „Wir gehören der noch aktiven ü80-Generation an und hoffen auf junge Christen, die bereit sind, sich in sozialen Bereichen ehrenamtlich zu engagieren. Und wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt“ In Richtung des aus ihrer Sicht „jungen“ AkU-Organisationsteams richtete die Vertreterin der Kolping Familie eine besondere Anerkennung: „Ihr Engagement macht uns Mut!“ Bei der AkU beträgt das Durchschnittsalter der Mitglieder 59 Jahre. Und auch die AkU-Damen haben einen Problemschwerpunkt in ihrer Arbeit ausgemacht: Wir „Smartphone-Legastheniker“ müssen uns die digitale Welt sowie die neuen Medien erschließen. Wenn wir mit der jungen Generation in Kommunikation treten wollen, müssen wir erkennen, dass Offline-Treffen nicht mehr angesagt sind“, so die Erkenntnis der AkU-Damen. Das Offline-Treffen durchaus ihren Reiz haben können und gar nicht so aus der Mode sind, zeigte das rege Interesse des Publikums am Neujahrsempfang und die angeregten Diskussionen und Gespräche an den Tischen im „Grünen Reiter“. Eine gelungene Netzwerkveranstaltung, wurde Irmgard A. Lohmann von vielen Seiten bescheinigt. „Ein spannender Abend bei den Begegnungen mit Menschen, die sich kennen, sich schon lange nicht mehr gesehen haben und/oder sich längst kennenlernen wollten, nicht zu kurz kamen“, zog sie eine abschließende positive Bilanz.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt