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Garberding hat viele Pläne fürs neue Jahr

Steinhuder Meer (kcg). Naturschützer Karl-Heinz Garberding denkt nicht ans Aufhören. Nachdem der 70-Jährige mit dem Bundesverdienstkreuz für seinen jahrzehntelangen Einsatz für den Naturschutz am Steinhuder Meer geehrt worden ist, steckt er mitten in den Planungen für neue Projekte zum Erhalt und Schutz der hiesigen Flora und Fauna.

veröffentlicht am 02.01.2008 um 00:00 Uhr

Karl-Heinz Garberding

"Die Zukunft ist bei uns schon im Druck", sagt Garberding mit Blick auf das neue Programm derÖkologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM), das momentan gedruckt und Mitte Januar als 72 Seiten starke Broschüre erscheinen wird. "Mit dem Programm haben wir etwas ganz Neues gemacht", erläutert der Großenheidorner und fährt fort: "Im Heft ,Naturerlebnisse 2008' sind alle Angebote vonNabu, BUND, dem Naturpark Steinhuder Meer und der ÖSSM zusammengefasst. So bieten wir für die Region rund ums Meer einen einheitlichen Überblick über alle Veranstaltungen, die von Naturschutzorganisationen im Jahr 2008 angeboten werden." Mit dem einheitlichen Programm reagierte Garberding, ehrenamtlicher Vorsitzender und Initiator derÖSSM, auf das "Touristische Zukunftskonzept Steinhuder Meer 2017", das vom Europäischen Tourismus Institut im Auftrag der Region Hannover entwickelt wurde. "Der Natur wegen kommen die meisten Touristen ans Steinhuder Meer. Das hat eine Konferenz mit hiesigen Tourismusschaffenden und Naturschützern, die anlässlich des Zukunftskonzepts stattfand, ergeben." Insofern sei der Naturschutz die tragende Säule des Wirtschaftsfaktors Tourismus, so Garberding. Außer für das neue Programm engagiert sich der pensionierte Biologielehrer im Zuge der täglichen Arbeit der ÖSSM für den Erhalt und Schutz der natürlichen Landschaften am Steinhuder Meer. "Wir blicken zurück auf beachtliche Erfolge. Aber Erfolge lassen sich auf Dauer nur erhalten und weiterentwickeln, wenn wir für die Zukunft planen. Dabei lautet unsere Devise: Stillstand ist Rückschritt." So sieht Garberding als Hauptaufgabe derÖSSM im neuen Jahr, gemeinsam mit regionalen Naturschutzbehörden und dem niedersächsischen Landesbetrieb für Naturschutz der Zerstörung des Toten Moores durch die Torfindustrie entgegen zu wirken.

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