weather-image
10°
×

SPD Bessingen spricht sich trotz Haushaltslage gegen Stillstand aus

Ganztagsgrundschule angeregt

Bessingen. Eindeutig sprach sich die gut besuchte SPD-Versammlung im Dorfgemeinschaftshaus gegen die geplante Kopfpauschale aus. „Wenn der Besserverdienende und der einfache Arbeiter den gleichen Beitrag zu zahlen haben, wird das in der Krankenversorgung spürbar. Es darf nicht dazu führen, dass Geringverdienende gezwungen werden zum Sozialamt gehen zu müssen“, sagte der Vorsitzende Friedel Schulte.

veröffentlicht am 17.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 00:21 Uhr

Bessingen. Eindeutig sprach sich die gut besuchte SPD-Versammlung im Dorfgemeinschaftshaus gegen die geplante Kopfpauschale aus. „Wenn der Besserverdienende und der einfache Arbeiter den gleichen Beitrag zu zahlen haben, wird das in der Krankenversorgung spürbar. Es darf nicht dazu führen, dass Geringverdienende gezwungen werden zum Sozialamt gehen zu müssen“, sagte der Vorsitzende Friedel Schulte. Ungleiche Behandlung gibt es schon jetzt im Gesundheitssektor und eine Ausweitung muss verhindert werden, war sich die Versammlung einig.

Er gab einen Rückblick über das verflossene Jahr und konnte erfreut feststellen, dass trotz der schmerzhaften Ergebnisse bei den vergangenen Wahlen die Zuversicht in den eigenen Reihen ungebrochen sei. Vor zehn Jahren ist Erna Büttner als Mitglied beigetreten und vor 40 Jahren Hartmut Greve und Walter Greve. Bei der Ehrung ging Ulrich Watermann noch einmal auf die Zeit vor 40 Jahren ein und beschrieb sie als Zeit des großen Umbruchs. Er berichtete auch über die Landespolitik. Es werde weiter gekürzt, sodass Kommunen gezwungen seien die Zuwendungen für Vereine zu senken oder gar zu kappen. Die Kassenlage dürfe nicht das ehrenamtliche Engagement bestimmen.

Hartmut Greve berichtete aus dem Gemeinderat. „Die Haushaltslage ist katastrophal. Trotzdem kann sich die Gemeinde keinen Stillstand leisten. Der Kindergarten in Bisperode muss erweitert und das Hallenbad erneuert werden.“ Auf seine Initiative hin, sind die Grundschulen angehalten bis zum Herbst den Antrag auf eine Ganztagsschule zu stellen. Über die Betreuung wird ein Gespräch mit Experten stattfinden.

Dirk Hensel als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins- Coppenbrügge berichtete von einer leicht fallenden Mitgliederzahl. Er mahnte an, die SPD nach innen als auch nach außen zu öffnen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige