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Schützenverein "Weserbergkette" hat gleich drei Gründe zum Feiern: 80-jähriges Bestehen, Ortspokalschießen und Vereins-Königsschießen

"Ganz schön alt geworden - dabei aber unglaublich jung geblieben"

Nammen (rd). Schlechtes Wetter und trotzdem gute Laune! Das bewiesen alle Teilnehmer an der Jubiläumsveranstaltung zum 80. Geburtstag des Schützenbundes der Weserbergkette. Hierzu trugen auch die musikalischen und künstlerischen Darbietungen bei.

veröffentlicht am 27.05.2008 um 00:00 Uhr

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Der Vorsitzende des Schützenvereins "Bergkette" Nammen, Jörg Rudolph, brachte es in seiner Festansprache beim Jubiläumsschützenfest des Bundes der Weserbergkette auf den Punkt: "Ganz schön alt geworden - dabei aber unglaublich jung geblieben." 80 Jahre freiwillige, ehrenamtliche Arbeit und viele Opfer an Zeit und Geld schufen die Voraussetzungen für die sportlichen und gesellschaftlichen Erfolge des Bundes der Weserbergkette. In seiner Laudatio ging er auch auf die besondere Leistung des Sportschützen Willi Mohme ein, hatte dieser doch in der letzten Saison mit dem KK-Gewehr 150 Ringe von 150 möglichen Ringen erreicht. Bundesschießwart Friedhelm Moser, Heinz Becker und Dieter Korff nahmen letztlich die Ehrungen von drei Schützen für herausragende schießsportliche Leistungen vor, dieses waren Willi Bulmahn und Jörg Rudolph für 147 Ringe und Willi Mohme für 150 Ringe von 150 möglichen. Es folgte die Siegerehrung des Bundesschießens 2008 in der Mannschafts- und Einzelwertung. Auf der Schießsportanlage im Diekhoff richtete der Schützenverein "Bergkette" kürzlich wieder das Ortspokalschießen aus. Gemeldet hatten sich 28 Mannschaften der örtlichen Vereine und Organisationen mit 112 Schützinnen/Schützen. Die Mannschaftswertung konnte die Trachtengruppe mit 80 Ring erkämpfen, aufPlatz zwei, mit 78 Ring, folgte die 1. Mannschaft des Bürgerbataillons vor der 1. Mannschaft des Heimatvereins mit 77 Ring. Bei den reinen Damen-Teams kamen zwei Mannschaften auf die Pokalränge: 1. Damen I der 3. Kompanie mit 76 Ring vor dem Damen I der Trachtengruppe. Für die jeweils ersten drei Plätze in der Damen- wie in der Herren-Wertung gab es "Meter-Bier": 1. Platz drei Meter, 2. Platz zwei Meter, 3. Platz ein Meter. Den von Mathilde Hartmann gestifteten "Willi-Hart- mann-Gedächtnis-Pokal", der unter den Mannschaftsführen, der am Ortspokalschießen ausgeschossen wird, konnte von der Stifterin in diesem Jahr an Heike Sojka von den Tischtennis-Damen, die 29 Ring erreicht hatte, übergeben werden. Bereits am 3. Mai lieferten sich die Schützen der "Bergkette" auf der Kleinkaliberanlage im Diekhoff einen heißen Kampf um die begehrte Königskette des Vereins. Geschossen wurde aufgelegt, fünf Schuss auf die 10er-Scheibe, Entfernung 50 Meter. Nachdem alle Ergebnisse des Schießens vorlagen, verkündete der Sportwart Otto Abraham, dass zwei Schützen, mit jeweils 49 Ring, zum Stechschießen antreten mussten. Hier setzte sich Thorsten Menzel gleich im ersten Stechen mit 25 Ring gegen seinen Mitbewerber, der nur 22 Ring geschossen hatte, durch. Zur Mitregentin wurde Ilka Röhner - vom Vereins-Schützenkönig Thorsten Menzel auserwählt. Vereins-Jugend-König, hier wurde mit dem Luftgewehr geschossen (10 Meter auf 10er-Scheibe), wurde in diesem Jahr Max Kohlmeier.



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