weather-image

Probiertag im Tomatenparadies

Gärtnerfamilie Zech lässt sich gern auf die Finger schauen

Der Kunde mag an vielen Orten schon König sein, aber in den Gewächshäusern der Gärtnerei Zech ist er eindeutig Kaiser. Ein regelrechtes Tomatenparadies haben Karl-Heinz und Eike Zech erschaffen. 30 unterschiedliche Sorten von Früchten in allen denkbaren Farben, Größen, Formen und Geschmacksrichtungen hängen dort im üppigen Grün der gut geratenen Tomatenpflanzen.

veröffentlicht am 24.08.2017 um 11:26 Uhr

Die Gärtnerei am Graebeweg ist ein Familienbetrieb: Christiane, Karl-Heinz und Eike Zech. Foto: cm

30 unterschiedliche Sorten von Früchten in allen denkbaren Farben, Größen, Formen und Geschmacksrichtungen hängen dort im üppigen Grün der gut geratenen Tomatenpflanzen. Das Besondere: Man kann sich in der Gärtnerei am Graebeweg seine ganz persönliche Lieblingsmischung zusammenpflücken. Individueller und frischer geht es nicht. Die Werte, auf die das Familienunternehmen setzt, sind klar umrissen. Da geht es zum einen um Qualität. In diesem Gewächshaus kommen keine Insektizide zum Einsatz. Die Pflanzen werden mithilfe von Nützlingen, wie Schlupfwespen, geschützt. Und zum anderen geht es den Zechs um größtmögliche Transparenz. Das gilt zum Beispiel für die Preise. So weiß der Kunde schon, wenn er ein Selbstpflücker-Schälchen in einer bestimmten Größe für sich auswählt, wie viel er am Ende bezahlen wird.

Auch die Abläufe beim Anbau werden für alle Besucher sichtbar dokumentiert. Wann ausgesät und gedüngt wurde oder der Einsatz von Nützlingen erfolgte, verrät eine Tafel am Eingang des Gewächshauses. „Wir lassen uns bei unserer täglichen Arbeit gern auf die Finger schauen“, betont Gärtnerfamilie Zech. Bei der Gesunderhaltung ihrer Pflanzen würden sie auf viel Licht, Luft und Raum setzen. „Das hat sich bewährt“, so Vater und Sohn. „Die Vorbereitung für die Saison 2018 hat bereits begonnen“, erklärt Karl-Heinz Zech. „Die Beschaffung des Saatgutes ist eine recht komplexe Angelegenheit, wenn man so eine Vielfalt, wie wir sie anstreben, vorhalten will.“ Und nächstes Jahr wolle man in Sachen Kundenzufriedenheit noch einen Schritt weitergehen. Der Plan: Durch eine Anzuchtverfrühung wird die Tomatensaison verlängert und außerdem erhalten die Abnehmer die Möglichkeit, auch bei der Gestaltung des Sortiments ein Wörtchen mitzureden. Zu diesem Zweck lädt der Betrieb am Samstag, 2. September, von 9 bis 13 Uhr zu einem Tomatenprobiertag ein. „Dann stellen wir die unterschiedlichen Sorten zum Kosten und zur anschließenden Bewertung vor.“ Das Ergebnis der Befragung soll dann mit in die Anbauplanung für 2018 einfließen. Über eine Voranmeldung zur „Tomatenprobe“ (Telefon 05751/921659) würde sich Familie Zech freuen. cm

3 Bilder
Eine Augenweide: die Auslage im Verkaufsraum der Gärtnerei Zech. Foto: cm


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt