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Lipperlandmeute erfreut sich besonderer Aufmerksamkeit / Zwei Dutzend wieselnde Foxhounds

Gänsehaut-Gefühl beim Auftakt zur Schleppjagd

Bückeburg (bus). Etwa 30 Reiter sind am Sonnabend der Einladung der Bückeburger Schleppjagd- und Fahrsportfreunde zur traditionellen Herbstschleppjagd gefolgt. Außer den berittenen Abteilungen nahmen vier Kutschen und sechs - angesichts des wenig komfortablen Wetters verständlicherweise etwas spärlich besetzte - Traktorgespanne die rund 14 Kilometer durchs Röcker Feld führende Strecke in Angriff.

veröffentlicht am 02.10.2007 um 00:00 Uhr

Die Foxhounds der Lipperlandmeute können den Start der Schleppja

Anders als im Gelände, wo die Teilnehmer auf wenige Schaulustige trafen, lockte der Auftakt im Schlossinnenhof trotz des zum Teil heftigen Niederschlags zahlreiche Zuschauer an. "Ich hatte beim Einreiten eine Gänsehaut", schilderte Jagdherrin Vera-Irina Schulze ihre Empfindungen während des malerisch-stimmungsvollen Veranstaltungsteils. Am Schloss zog außer Jagdgesellschaft und Blasmusik (Parforcehörner des Schaumburger Jagdhornbläsercorps) vor allen Dingen die von Master Friedel Sielemann betreute Lipperlandmeute die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Die gut zwei Dutzend Foxhounds wieselten zwischen den Pferdebeinen umher, als könnten sie den Start kaum noch abwarten. Als die Schleppenleger schließlich unweit des Tierheims vorauspreschten, hatten sie keinerlei Mühe, der Fährte unter lautem "Geläut" zu folgen. Zur Belohnung gab's beim Halali auf der Mausoleumswiese das so genannte Curée, für die Reiter lagen Anstecknadeln und Eichenbrüche parat. Die als Interessengemeinschaft organisierten Schleppjagdfreunde haben sich speziell die Erhaltung der historischen Reitjagd hinter der Hundemeute auf die Fahnen geschrieben. Die auf dem Vorwerk Friedrichsfeld in Wendlingshausen beheimatete Lipperlandmeute ist seit mehr als 25 Jahren Gast der Bückeburger. "Zudem liegt uns das Heranführen von Reitern und jungen Pferden an das Gelände- und Jagdreiten besonders am Herzen", erläuterte Schulze. Darüber hinaus stelle die Nachwuchsförderung ein wichtiges Thema dar.



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