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„Back to Front“-Tour mit fünf Zusatzkonzerten – und eines davon in Hannover am Samstag, 3. Mai

Gabriels Rolle rückwärts in die Gegenwart

Hannover. Mit seiner legendären „Back to Front”-Tour, mit der Peter Gabriel das 25-jährige Jubiläum seines bahnbrechenden „So”-Albums feierte, verkaufte der Brite im vergangenen Jahr innerhalb kürzester Zeit seine Deutschlandkonzerte restlos aus, nun kommt er wegen der enormen Nachfrage und des sensationellen Erfolges für fünf Zusatzkonzerte im Frühjahr erneut nach Deutschland. Auch Hannover steht auf dem Plan. Termin: Samstag, 3. Mai, ab 20 Uhr in der TUI-Arena. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf (siehe Hinweis „Ticket-Service“).

veröffentlicht am 05.04.2014 um 03:06 Uhr

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„Ein veritabler Triumph“ lautet das Echo in den Medien, als Gabriel die ersten Konzerte hinter sich gebracht hatte. Zweieinhalb Stunden Eleganz und Intelligenz, das Virtuosentum eines lässigen und stets subversiven Könners. Aber der Star ist auch hier die Mannschaft. Und in der Mannschaft spielen Stars. Gabriels Dramaturgie zeigt, dass seine Lust auf Experimente ungebrochen vorhanden ist, denn bei den Konzerten bietet er nicht nur das 1987er Original-Line-Up, bestehend aus David Rhodes (Gitarre), Tony Levin (Bass), David Sancious (Keyboards) und Manu Katché (Drums) auf, sondern es wird zunächst ein akustischer Konzertteil, gefolgt von einer Auswahl seiner größten Hits und schließlich das komplette „So“-Album selbst dargeboten. Gekrönt wird das Ganze durch die sensationelle und punktiert durchchoreographierte Produktion, mit der Peter Gabriel schon in den 1980ern Maßstäbe setzte.

Doch auch abseits der Tournee-Pfade ist Peter Gabriel sehr aktiv und veröffentlichte Ende September das Album „And I’ll Scratch Yours“ (Realworld), das seit langem von Fans sehnsüchtig erwartete Komplementäralbum zu seinem 2010 erschienenen und von der Kritik bejubelten Meisterwerk „Scratch My Back”. Auf diesem hatte Gabriel in ureigener Weise Stücke von prominenten Songwriter-Kollegen und Bands wie David Bowie, Paul Simon, Bon Iver, Talking Heads, Lou Reed, Neil Young, Randy Newman, Radiohead und Arcade Fire interpretiert. Nun haben ihm fast alle dieser Künstler die Gegenehre erwiesen, indem sie ihre Versionen von emblematischen Gabriel-Songs aufnahmen. Einige – wie Lou Reed („Solsbury Hill”) und Brian Eno („Mother Of Violence”) – ließen sich auf das Risiko ein, das Originalmaterial radikal neu zu interpretieren und schafften es so, dass man die Ursprungsversionen in ihren Bearbeitungen beinahe nicht wiedererkennt. Andere – wie Arcade Fire („Games Without Frontiers”), Elbow („Mercy Street”) oder Regina Spektor („Blood Of Eden”) – blieben mit ihren Interpretationen sehr viel näher an den Originalen dran.

Peter Gabriel: „Back to Front“ und „So“ live, Samstag, 3. Mai,, 20 Uhr, TUI-Arena Hannover (Einlass ab 18:30 Uhr)



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