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Zu: „Corona-Protest endet im Chaos“, vom 9. November

Futter für Verstörte

Polizei und Ordnungsbehörde haben darauf hingewiesen, dass der Veranstaltungsraum für die Vielzahl der Demonstrationsteilnehmer zu eng ist. Trotz dessen hat das sächsische Oberverwaltungsgericht die Demonstration, ob des hohen Grundrechts der Demonstrationsfreiheit, zugelassen.

veröffentlicht am 27.11.2020 um 21:40 Uhr

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Bei der Entscheidung wurden offensichtlich die Vorkommnisse in Berlin, Dresden und Konstanz nicht berücksichtigt. Querdenker, Verschwörungstheoretiker, Rechtsradikale und sonstige Verstörte waren bei den aufgeführten Veranstaltungen die Agitatoren. Man kann in dieser Situation das OVG nur als Initiator für die letztlich brutalen Ausschreitungen beschreiben.

Eine aufgrund des Urteils genehmigte Versammlung ist nicht ohne bestimmte Gründe aufzulösen. Man musste sich seitens der Polizei hier offensichtlich die Zeit für eine rechtlich begründete Auflösungsverfügung lassen. Dass die folgenden brutalen Angriffe von den Versammlungsteilnehmern und Maskenverweigerern durch Ordnungskräfte nicht mehr in den Griff zu bekommen waren, ist für den aufmerksamen Demokraten sicherlich nicht verwunderlich. Hätte die Polizei in Sachsen von vornherein mit Gewalt die Versammlung und nachfolgende Veranstaltungen unterbunden, wären genau die jetzt agierenden Linken und Grünen die ersten gewesen, die gegen die Maßnahmen auf die Bühne gesprungen wären. Und nun stellt sich heraus, dass Beamte und Angestellte des Bundes und der Bundesländer offen an dieser unsäglichen Veranstaltung teilgenommen haben. Menschen, die aufgrund ihres Berufes für den Bestand unserer Demokratie einstehen müssten, nehmen an solch einer demokratiefeindlichen, rechtsradikalen und teils terroristischen Veranstaltung teil, ohne erforderliche Maßnahmen, wie Mund-Nasen-Schutz. Meinungsfreiheit hin oder her: Hier muss der öffentliche Arbeitgeber mit restriktiven Maßnahmen gegen diese „Mitbürger“ angehen. Disziplinarische Maßnahmen mit allen möglichen Mitteln scheinen hier erforderlich.

Nun lese ich in der Dewezet den Artikel „Von Freunden verstoßen – so sieht eine Corona-Leugnerin die Welt“. Dieser Artikel ist geradezu Futter für die Verstörten, Leugner und Verschwörungstheoretiker. Liebe Medien, schildert nicht die Angaben solcher Menschen, die den Graben zu Realität und Demokratie weiter vertiefen.



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