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Pflanzaktion vom Marienkindergarten

Futter für Haselmäuse

Fischbeck. 15 kleine „Mäuse“ des katholischen Kindergartens in Fischbeck machten sich auf den Weg in den nahegelegenen Wald, um auf dem Gelände der Waldgenossenschaft Fischbeck Sträucher zu pflanzen.

veröffentlicht am 10.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:41 Uhr

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Die Leiterin des Marienkindergartens, Anja Keenan, hatte diese Aktion gemeinsam mit den Forstgenossen und dem Forstamt Oldendorf vorbereitet. Sie erfolgte vor dem Hintergrund der „Großen Nussjagd in Niedersachsen“, zu der seit 2010 die Naturschutzjugend (NAJU) und der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) aufgerufen haben. Anja Keenan berichtete, dass die Kinder bereits im Herbst auf Nussjagd waren: „Unter einem Haselstrauch haben wir viele Nüsse und auch die typischen Fraßspuren der Haselmaus entdeckt. Das Pflanzen von Haselsträuchern und Weißdornen rundet nun das Projekt ab.“ Die begleitenden Förster Heiko Brede und Frank Heepe waren vom Eifer der Kids begeistert. „Solche Aktionen passen perfekt in das Waldpädagogik- und das Naturschutzkonzept der Niedersächsischen Landesforsten“, sagte Brede. Er konnte den Kindern auch die Lebensweise eines von ihnen entdeckten Bergmolchs erklären.

Mit dem Projekt „Große Nussjagd“ wollen NAJU und BUND Kinder in die Naturschutzarbeit mit einbinden, um mithilfe vieler kleiner Forscher das Vorkommen dieser streng geschützten Art nachzuweisen und das lückenhafte Datennetz zu vervollständigen. Die nur daumengroße Haselmaus ist biologisch gesehen gar keine Maus, sondern eine kleine Verwandte des Siebenschläfers. Sie lebt meist hoch über unseren Köpfen in den Kronen der Bäume und meidet den riskanten Weg über den Erdboden. Da man sie daher kaum beobachten kann, ist über die Verbreitung dieses possierlichen Tieres nur wenig bekannt.



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