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Zwei Mitglieder für langjährige Vereinsarbeit ausgezeichnet / Helfer für Gründung einer Jugendgruppe in Hameln gesucht

Fusion der Nabu-Gruppen Hameln und Hessisch Oldendorf perfekt

Hameln. Die Umbenennung der hiesigen Naturschutzbund-Gruppe ist mit dem Eintrag ins Vereinsregister abgeschlossen. Dies gab der Vorsitzende, Hans-Jürgen Wissel, bei der Jahresversammlung im Hessisch Oldendorfer Werkhaus bekannt. Die Gruppe nennt sich nun offiziell Nabu-Gruppe Hessisch Oldendorf/Hameln. In diesem Zusammenhang hat sich das Zuständigkeitsgebiet der Naturschützer deutlich vergrößert. Neben Hessisch Oldendorf gehören jetzt auch das gesamte Stadtgebiet von Hameln und der Flecken Aerzen zum Bearbeitungsgebiet der Naturschützer. Laut Auskunft von Hans-Jürgen Wissel beträgt die Größe der zu betreuenden Fläche nahezu die Hälfte der des Landkreises. Die andere Hälfte wird von vier weiteren Nabu-Gruppen betreut. Wissel stellte auch den Veranstaltungskalender der fusionierten Nabu-Gruppe für 2011 vor und dankte seinen Vorständen, Mitgliedern, Helfern sowie der unteren Naturschutzbehörde für die geleistete Arbeit und Unterstützung. Der Vorsitzende des Nabu-Landesverbandes, Dr. Holger Buschmann, informierte über Umweltthemen im Bereich der Energie und die Beteiligung des Nabu in diversen Verbänden.

veröffentlicht am 21.04.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 17:21 Uhr

Für ihre 20-jährige aktive Mitgliedschaft wurden Rainer Marcek und Ulrich Schaper-Krieglsteiner mit der silbernen Nadel des Nabu ausgezeichnet. Während Rainer Marcek sich dem Fledermausschutz widmet und Leiter der AG Fledermausschutz ist, war Ulrich Schaper-Krieglsteiner mehrere Jahre 2. Vorsitzender der Nabu-Gruppe Hameln und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Auch er gehört der Arbeitsgruppe Fledermausschutz an.

Neben gewässerbegleitenden Anpflanzungen am Barkser Bach und am Nährenbach wurden in Barksen und Haddessen auch zwei Streuobstwiesen angelegt. Leider würden derzeit für den Naturschutz keine AB-Maßnahmen mehr bewilligt, was sich sehr auf die Landschaftspflege auswirke, da diese sich nicht nur auf Nabu-Flächen beschränke, bedauert Wissel. Der Artenschutzreferent Dietmar Meier berichtete neben der Weißstorchbetreuung sowie Brut- und Gastvogelerfassung auch über ein neues Amphibienprojekt am Waldbad in Unsen. Das Thema Windenergie sei ebenso aktuell. „Der Nabu wird im Zuge der Verbändebeteiligung an den geplanten Flächennutzungsplanänderungen für Vorranggebiete der Windenergie beteiligt“, sagte Meier. Die Jugendreferentin Maren Clavey berichtet, dass Helfer für die Gründung einer Jugendgruppe in Hameln und für Aktionen gesucht werden. Mit den Kindern wurde eine Nachtwanderung durchgeführt. Auch nahmen die „Nabu-Kids“ bei einer Pflanzaktion teil und waren beim Aufbau des Krötenzaunes in Unsen tätig. Von den Kassenprüfern wurde eine ordnungsgemäße Kassenführung festgestellt. Gleich zwei Lichtbildvorträge rundeten die Jahresversammlung ab. Während Hans-Jürgen Wissel über den Gartenrotschwanz (Vogel des Jahrs 2011) berichtete, endete die Veranstaltung mit einem Vortrag über heimische Fledermäuse von Rainer Marcek.



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