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Kyrill bringt Wennenkämper Feuerwehr in Fahrt / Vorbildlich: Dominik Entorf

Funkraum im Gerätehaus bewährt sich

Wennenkamp (who). Irgendwie muss Wennenkamps Ortsfeuerwehr in die Zukunft geschaut haben, als sie sich den Funkraum im Gerätehaus eingerichtet hat. Als in der Nacht zum 19. Januar der Orkan Kyrill im Taubenberg wütete, stand deshalb eine eigene Kommandozentrale bereit, mit der sich die Einsätze der Bergdorf-Ortsfeuerwehren koordinieren ließen, obwohl der Funkverkehr im Landkreis wegen Überlastung zusammengebrochen war.

veröffentlicht am 01.03.2007 um 00:00 Uhr

Ehrenortsbrandmeister Siegfried Künne (l.) ist seit 50 Jahren da

Bei der Jahreshauptversammlung waren die Eindrücke der denkwürdigen Sturmnacht mit Alarmierungen im Minutentakt noch ganz frisch. Ortsbrandmeister Friedel Garbe erinnerte deshalb nur kurz daran. Umgestürzte Bäume von der Straße zu räumen, war für die Wennenkämper Feuerwehr dabei ein schweißtreibendes, aber kein technisches Problem, haben doch bislang allein 15 Mitglieder den Motorsägenführerschein gemacht. Passend dazu überreichte ein Förderer der Wehr zur Hauptversammlung eine nagelneue Säge. Die wenigen Einsätze im Jahr 2006 im Gegensatz zur Kyrill-Nacht beschränkten sich auf vier technische Hilfeleistungen und etliche Übungen. Daneben setzten die fleißigen Feuerwehrleute aus dem Taubenberg rund 500 Stunden ein, um das gesponserte gebrauchte Fahrzeug zum kombinierten Einsatzleitwagen und Mannschaftstransporter umzurüsten. "Der TÜV hat dafür eine komplette Neuabnahme gemacht ohne eine einzige Beanstandung", erinnerte Garbe. Für die Unterbringung im Kellergeschoss des Gerätehauses waren weitere zahlreiche Stunden für Umbauten und Installationen eingesetzt worden. Und beim Stadtzeltlager der Jugendfeuerwehren in Möllenbeck hatte das Wennenkämper Zweitauto nützliche Dienste in der Fahrbereitschaft verrichtet mit 940Kilometern bei einer bisherigen Gesamtstrecke von über 5200 Kilometern. Zur Hauptversammlung gab es diesmal keine Beförderungen, aber Ehrungen für langjährige Aktive und Förderer. So für Ehrenortsbrandmeister Siegfried Künne, der seit über 50 Jahren die blaue Uniform trägt. Für Horst Rieke sind es 40 Jahre, für Jörg Großkop 25 Jahre. Dominik Entorf bekam als Fleißigster in der 19-köpfigen Jugendfeuerwehr ein großes öffentliches Lob von der Jugendfeuerwehrwartin Marion Garbe. Er hatte von 36 Treffen nur zwei versäumt. Im Durchschnitt waren auf jedes der acht Mädchen und jeden der elf Jungen 185 Stunden entfallen bei feuerwehrtechnischem Dienst und ganz viel Spaß wie beim Rodelfest der Wennenkämper für alle Rintelner Jugendfeuerwehren.

Fleißigster Nachwuchsfeuerwehrmann des Jahres: Dominik Entorf, m
  • Fleißigster Nachwuchsfeuerwehrmann des Jahres: Dominik Entorf, mit Jugendwartin Marion Garbe.


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