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Hamelner Feuerwehr fährt von einem Einsatz zum anderen

Funken, Knalle, Flammen und Rauch

HAMELN/HILLIGSFELD. Eine Rauchsäule stand am Mittwochabend über der Nordstadt. Beißender Qualm zog durch die Straßen. Auf der Rückseite des ehemaligen britischen Naafi-Einkaufsmarkts (Jahnstraße) wüteten Flammen in einer Garage

veröffentlicht am 19.10.2016 um 22:02 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:23 Uhr

Feuer an der Jahnstraße: Rauch steigt auf, Feuerwehrleute haben sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet. Zeitgleich sperren Freiwillige an der B 217 in Hilligsfeld einen Gefahrenbereich ab (kleines Bild). An einer 1000-Volt-Leitung sprühen Funken, k
Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Aus bislang unbekannter Ursache sollen gegen 19 Uhr größere Mengen Papier und Pappe in Brand geraten sein. Die Freiwillige Feuerwehr war mit einem Großaufgebot an Kräften im Löscheinsatz. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierte Brandamtmann Eugen Steiger von einem Flachdach aus, ob das Feuer bereits auf andere Gebäudeteile übergegriffen ist. Trupps, die schweren Atemschutz angelegt hatten, bekämpften den Brand mit reichlich Wasser.

Um 19.39 Uhr ging in der Leitstelle ein weiterer Notruf ein. In einem Mehrfamilienhaus an der Lohmannstraße roch es nach Feuer. „Das Treppenhaus und eine Wohnung in der ersten Etage waren verqualmt“, sagte Stadtbrandmeister Markus Weber. Mieterin Susanne Graebner hatte bereits ihre Nachbarn gewarnt. Fünf Erwachsene und vier Kinder liefen ins Freie und brachten sich in Sicherheit. Die Erkundung der zunächst unklaren Lage ergab: In dem Haus hat es nicht gebrannt. Rauchgase waren allerdings von der Jahnstraße zur Lohmannstraße gezogen und hatten sich in dem Gebäude gesammelt. Feuerwehrleute brachten einen Hochleistungslüfter in Stellung, erzeugten Überdruck im Haus und vertrieben auf diese Weise den Qualm.

Andere Feuerwehrleute waren zu dieser Zeit noch an der Bundesstraße 217 in Hilligsfeld im Einsatz. Um 18.50 Uhr war gemeldet worden, auf einem Grundstück ströme Gas aus, steige Rauch auf, seien Funken zu sehen. Mit einem Bagger war dort vor kurzem ein Haus abgerissen worden.

Nach Angaben von Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke hatten Nachbarn Knalle gehört und Verpuffungen vermutet. „Durch den Regen ist es zu Kurzschlüssen an einem 1000-Volt-Kabel, das aus der Erde ragte, gekommen. Das obere Ende war nicht isoliert. Das hat dazu geführt, dass dort die Funken sprühten“, berichtet Wöbbecke. Die Feuerwehr sperrte den Bereich ab. Der Notdienst der Stadtwerke stellte den Strom ab und beseitigte die Gefahr.

Um 20.20 Uhr kam die Besatzung eines Tanklöschfahrzeugs auf einen Verkehrsunfall zu. Auf der Kreuzung Münsterwall/Mühlenstraße hatte es gekracht. Die Feuerwehrleute mussten ausgelaufenes Öl beseitigen.



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