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Beiträge von Silke Wagener-Fimpel und Klaus Maiwald / Außerschulisches Forschen

"Fund-Stücke": Magazin befasst sich mit den Spuren Schaumburger Juden

Bückeburg (bus). Spuren jüdischer Geschichte in Schaumburg bilden zwei Schwerpunkte der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Fund-Stücke". Die einmal pro Jahr vom Verein "Spurensuche" herausgegebene Publikation befasst sich überwiegend mit Aspekten deutsch-jüdischen Lebens in Niedersachsen und Bremen. Über die Schaumburger Spuren erstatten Silke Wagener-Fimpel und Klaus Maiwald Bericht.

veröffentlicht am 15.05.2007 um 00:00 Uhr

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Fund-Stücke" (die Abbildun

"Spurensuche" wurde im Sommer 2000 gegründet. In dem Verein finden sich Menschen zusammen, die an der Erforschung deutsch-jüdischer Geschichte der nordwestdeutschen Region interessiert sind. Die Gemeinschaft steht in enger Kooperation mit dem Arbeitskreis "Historische Kommission Geschichte der Juden" des Niedersächsischen Landesarchivs. Wagener-Fimpel, die viele Jahre in der Bückeburger Dependance des Niedersächsischen Staatsarchivs tätig war, geht in ihrem Beitrag "Zur Geschichte der Juden in Schaumburg" bis ins 14. Jahrhundert zurück. Ihre Abhandlung ist in die Kapitel "Die rechtliche Emanzipation der Juden in Schaumburg-Lippe und in der Grafschaft Schaumburg", "Die Geschichte der Synagogen und Synagogenverbände in Schaumburg-Lippe und der Hessischen Grafschaft Schaumburg" sowie "Antisemitismus, Ausgrenzung und Verfolgung zur Zeit des Nationalsozialismus" gegliedert. Auskünfte über ein sachthematisches Inventar und umfangreiche Literaturhinweise ergänzenden Artikel. Maiwald berichtetüber die Aktivitäten der Geschichtswerkstatt der Bückeburger Herderschule und stellt als eines von zahlreichen Projekten die Arbeit der Realschüler zur Erforschung des Schicksals der Kaufmannsfamilie Wertheim vor. "Anhand eines Erfahrungsberichts soll exemplarisch gezeigt werden, wie eine schulische Umsetzung zu einem Thema jüdischer Geschichte vor Ort erfolgen kann", erläutert der Pädagoge. Nicht der übliche, vom Schulbuch geprägte Unterricht, stehe dabei im Mittelpunkt, sondern das Forschen an außerschulischen Lernorten. Der Leiter der Werkstatt: " Der lokale Bezug orientiert sichan der Lebenswelt der jungen Menschen." "Fund-Stücke" kann zum Preis von 3 Euro pro Exemplar (plus Versandkosten) über die Postanschrift "Spurensuche, Postfach 5626, 30056 Hannover" oder über die E-Mail-Adresse des Vereins - spurensuche@gmx.de - bestellt werden. Der Verein ist im Internet unter der Adresse www.hist.uni-hannover.de/spurensuche zu erreichen.



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