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Zehn Künstler, zwei Wochen: Obernkirchener Bildhauer-Symposium vom 21. August bis 3. September

Fürs Symposium von Zimbabwe nach Schaumburg

Obernkirchen (to). Zehn Künstler, davon vier aus Deutschland, und zwei Wochen lang ungewöhnliche Einblicke in künstlerisches Schaffen - das sind die nackten Daten für das Obernkirchener Bildhauer-Symposium 2006. Gestern ist das Vorhaben der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

veröffentlicht am 21.06.2006 um 00:00 Uhr

Kristiane Allert-Wybranietz und Adolf Bartels (2.v.r.) stellen m

Zehn Bildhauer hat der Verein "Internationales Obernkirchener Bildhauer-Symposium" (IOBS) für die siebte Auflage der renommierten Veranstaltung gewinnen können: Ted Carrasco (Frankreich/Bolivien), Emil Adamec (Tschechien), Jos Beurskens (Niederlande), Dominika Griesgraber (Polen), Tutani Mgbazi und Itai Nyama (beide aus Zimbabwe) sowie Christoph Schindler, Kai Lölke, Katja Stelljes und Thomas Reifferscheid (alle aus Deutschland). Alle sind in Privatquartieren untergebracht, erklärte Adolf Bartels, stellvertretender IOBS-Vorsitzender, gestern Vormittag bei der Präsentation des Projektes. Das soll von Montag, 21. August, bis Sonntag, 3. September, dauern. IOBS-Vorsitzende Kristiane Allert-Wybranietz ergänzte, dass es bei dieser neuen Auflage des Symposiums nicht überbordend viele Begleitveranstaltungen geben soll: "Die meisten Künstler empfanden das Rahmenprogramm als nicht so toll", fasste sie die Erfahrungen zusammen, die sie vor drei Jahren machte. In regelmäßigen Abständen - alle drei Jahre - geht dieses Symposium über die Bühne, das Obernkirchen in den Fokus vieler Kunstinteressierter weit über die Kreisgrenzen hinaus rückt. Besucher bekommen Gelegenheit, künstlerische Entstehungsprozesse zu verfolgen, Bildhauern beim Arbeiten über die Schulter zu sehen. Treffpunkt für Künstler und Besucher ist das renovierte Trafohäuschen. Skulpturen aus bisherigen Symposien sind auf dem "Skulpturenpfad" zu sehen. Internet: www.iobs.de.

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