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Mitglieder der Kemnader Jagdgenossenenschaft ziehen Bilanz

Für Hunde herrscht Leinenzwang

Kemnade. Die Jagdpächter wiesen jetzt bei der Mitgliederversammlung der Kemnader Jagdgenossenschaft nachdrücklich darauf hin, dass nach dem Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung seit dem 1. April die Brut- und Setzzeit für den Waldbereich und auch der freien Landschaft in Niedersachsen begonnen hat. Sie endet am 15. Juli diesen Jahres. In dieser Zeit dürfen Hunde in den Revieren nicht frei laufen gelassen werden. Jetzt brüten nämlich die Vögel und das Wild bringt seinen Nachwuchs zur Welt. Jungwild und sogenannte Bodenbrüter wie Wachtel, Nachtigall, Rotkehlchen und Feldlerche sollen durch die Anleinpflicht nach dem Gesetz vor stöbernden Hunden geschützt werden und Vögel und Wildtiere so in Ruhe ihren Nachwuchs aufziehen können.

veröffentlicht am 23.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:44 Uhr

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Besonders Bodenbrüter werden schnell durch Hunde aufgescheucht. Fliegen sie weg, erkalten ihre Nester. „Leider wird diese Pflicht von den Hundebesitzern leider nur sehr selten auch beachtet“, brachten die Jagdpächter ihren Unmut darüber zum Ausdruck. Wer den Wald betritt, sollte seine Bewohner auch respektieren.

Bei der Mitgliederversammlung hatten sich neben dem Vorstand Karsten Gömann, Uwe Droste und Ulrich Kiene, den Jagdpächtern sowie Heinrich Schaper als Vertreter der Münchhausenstadt Bodenwerder 15 Jagdgenossen eingefunden. Nach dem Kassenbericht von Uwe Droste und der Bekanntgabe des Ergebnisses der Kassenprüfung wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Zum neuen Kassenprüfer wurde Wolfgang Reese gewählt. Danach wurde über die Verwendung des Jagdertrages beschlossen.

Die Jagdpächter berichteten sodann, dass der Wildbestand sowohl beim Schwarz- als auch beim Rehwild gut ist. Anschließend wurden die Zahlen über die zur Strecke gebrachten und verunfallten oder gefundenen Tiere bekanntgegeben.red



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