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Bauausschuss für Bahnhofstraße und Klosterkarree / Verwaltungsausschuss vertagt Entscheidung

Für Gutachter hat Klosterkarree erste Priorität

Rinteln (wm). Die Sitzung von Bauausschuss und Verwaltungsausschuss, die zunächst gemeinsam begonnen hatte, endete mit einer Überraschung: Während der Bauausschuss sich öffentlich einstimmig für ein neues Einkaufszentrum an der Bahnhofstraße wie für das Klosterkarree aussprach, entschied der Verwaltungsausschuss danach hinter geschlossenen Türen anders: Die CDU habe die Genossen regelrecht "bekniet", war zu hören, eine Entscheidung zu vertagen, denn es gebe noch Klärungsbedarf - eine Bitte, der die SPD schließlich nachgekommen ist.

veröffentlicht am 19.01.2008 um 00:00 Uhr

Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, gestern damit konfrontiert, sieht die Situation trotzdem gelassen: Das Thema stände erst im März wieder auf der Tagesordnung des Rintelner Rates, bis dahin seien alle Fragen geklärt. Er gehe davon aus, dass die Ratsmehrheit dem Votum des Bauausschusses folgen und beiden Projekten zustimmen wird. Vor Beginn der Sitzung hatte Gutachter Sascha Anders von der "CIMA Stadtmarketing GmbH" (Lübeck) betont, beide Projekte seien unschädlich für die Innenstadt. Um das sicherzustellen habe man an der Bahnhofstraße einige Flächen reduziert. Für unbedenklich hält er auch die Ansiedelung eines "Dänischen Bettenlagers". Dessen Sortiment sei zwar teilweise "innenstadtrelevant", spreche aber vom Preissegment her eine andere Kundschaft an als ein Fachgeschäft. Anders räumte allerdings dem Klosterkarree gegenüber der Bahnhofstraße die erste Priorität ein. Dieses Vorhaben sei "ein Gewinn für die Innenstadt", besonders für die Fußgängerzone. Dafür riet der Gutachter dringend davon ab, im Industriegebiet Süd an der Braasstraße weitere Einzelhandelsflächen zuzulassen.



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