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Müsingens neuer Ortsvorsteher richtet regelmäßige Sprechstunde ein

Für Gerhard Heinrichsmeier steht Bürgernähe im Mittelpunkt

Müsingen (bus). Besser hätte der Einstand für Gerhard Heinrichsmeier als neuer Ortsvorsteher Müsingens nicht vonstatten gehen können - der Einladung zum traditionellen Grütze-Essen ins örtliche Dorfgemeinschaftshaus waren jüngst mehr als 40 Personen gefolgt. "Mit soviel Resonanz hatte ich nicht gerechnet", freute sich der "Neue". Nach Heinrichsmeiers Vorstellung kann der Auftakt als Signal einer politikfreien Amtszeit genommen werden. "Ich möchte ein neutraler Ortsvorsteher sein, der sich für die Belange aller Müsinger interessiert und einsetzt", sagt der Ruheständler.

veröffentlicht am 22.11.2006 um 00:00 Uhr

Gerhard Heinrichsmeier setzt auf Bürgernähe.

Heinrichsmeier (SPD) hatte bei den Kommunalwahlen mehr Stimmen als der bisherige Ortsvorsteher Ekkehard Dürig (CDU) erzielt und dessen Nachfolge angetreten. Das "politische Greenhorn", wie er sich selbst bezeichnet, stützt seine zahlreichen Vorhaben vor allen Dingen auf eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vertretern der Stadt. Darüber hinaus strebt er freundschaftliche und gutnachbarliche Beziehungen zu den Führungskräften der umliegenden Ortschaften an. Etliche Dinge sollen aber auch in dörflicher Eigenleistung erledigt werden. "Mir ist bereits viel Unterstützung signalisiert worden", erläutert er. Auf der Prioritätenliste ganz oben - "das ist bereits beantragt" - steht eine Tempobeschränkung auf 30 Stundenkilometer für die Müsinger Straße sowie für die Verbindungen "Kurzer Weg" und "Auf dem Breien". Diesbezüglich habe er viele Beschwerden erhalten; die Verkehrsberuhigung sei ein Anliegen vieler Müsinger Bürger. Parkplatzstreitigkeiten im Umfeld des Gemeinschaftshauses und die zunehmende Verschmutzung der Ortschaft sind weitere Punkte. Momentan gilt Heinrichsmeiers Augenmerk der Neugestaltung des Bolzplatzes, der Einsehbarkeit des Fahrradweges an der Bundesstraße und der Räumung einiger Gräben. Auf die Winterzeit blickend erinnert er die Mitbürger an die gesetzlich festgehaltene Räumpflicht. Als weitere aktuelle Aktivitäten nennt der Ortsvorsteher die Aktion "Weihnachtsbaum", in deren Rahmen am Freitag, 1. Dezember, Bewohner des Heimes "Weidenkorb" eine große Tanne auf der Freifläche an der Bundesstraße schmücken werden. Am zweiten Advent (Sonntag, 10. Dezember) steigt im Gemeinschaftshaus die Senioren-Weihnachtsfeier, am Sonnabend, 13. Januar, steht der Schnatgang auf dem Programm. Ebenfalls im Januar will er dauerhaft eine Bürgersprechstunde einrichten. Im kommenden Jahr wird Heinrichsmeier an jedem ersten Mittwoch im Monat von 18 bis 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus allen Müsingern Rede und Antwortstehen.

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