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Zeltlager der Kinder aus Brjansk mit Kindern aus sozial schwachen Familien und mit Handicap

Für einige Kinder suchen sie noch Paten

Hameln (sto). Im vergangenen Jahr musste der Verein der Freunde für Kinder in Brjansk auf den beinahe schon traditionellen Besuch der Kinder aus dem russischen Waiseninternat Shukovka verzichten. Grund war die in Deutschland herrschende Schweinegrippe. „In diesem Jahr können wir uns aber wieder auf die Kinder freuen“, machte Wilfried Schwark in der Mitgliederversammlung aufmerksam.

veröffentlicht am 09.06.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 18:21 Uhr

Eingeladen seien 35 Mädchen und Jungen, die vom 4. bis 16. Juli auf dem Tönebön-Camp mit russischen Betreuern einen Erholungsurlaub verbringen werden, führte der Vorsitzende in der Waldgaststätte „Schliekers Brunnen“ aus. Das Besondere: Die Gruppe bestehe diesmal nicht wie in den vergangenen Jahren ausschließlich aus Kindern des Waiseninternats Shukovka, sondern auch 15 Mädchen und Jungen aus sozial schwachen Familien sowie vier Kinder aus einer Brjansker Behinderteneinrichtung werden erwartet. „Das ist eine Herausforderung für unsere Arbeit. Wir sind gespannt, wie es funktioniert mit den verschiedenen Gruppen“, betonte Schwark. Um die Vereinsarbeit auf eine breitere Basis stellen zu können, war die Satzung erweitert worden. Künftig möchte der Verein auch Nichtwaisenkinder, und zwar solche, die in sozial schwachen Familien leben, bei Bedarf unterstützen. Wenn erforderlich, bis zum Ende ihrer Schulzeit, ihres Studiums oder ihrer Ausbildung.

Erholung und eine gesunde Ernährung sollen im Vordergrund des Aufenthalts der Kinder in Hameln stehen. Darüber hinaus soll ein buntes Unterhaltungsprogramm für Spiel und Spaß sorgen. Unter anderem seien ein Besuch des Rasti-Lands, des Zoos Hannover, der Polizeiwache Hameln, des Hochseilgartens in Lauenstein, eine Kanutour sowie eine „Landpartie“ zur Mosterei Ockensen und Baden im Südbad geplant. „Und wie immer wird ein Tag der offenen Tür veranstaltet, der verbunden ist mit einem Kinderfest“, betonte der Vorsitzende. Für die musikalische Gestaltung sorge diesmal das Duo „Sunflower“ und die Trommelgruppe der Lebenshilfe Hameln-Pyrmont „Bongo Bongo“.

Ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist die Pflege der Patenschaften zu den Waisenkindern aus Shukovka. „Einige der Kinder, die im Sommer kommen, suchen noch Paten“, appellierte Marilyn Heß, die gemeinsam mit Kathrin Kröger als Patenbeauftragte fungiert. Sollten sich für einige der Kinder keine Paten finden, schlug der Vorsitzende eine Vereinspatenschaft vor.



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