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Lüntorfer Feuerwehrfahrzeug wirft die Planung um, weil es nur eingeschränkt einsetzbar ist

Für die Blattfedern gibt es keinen Ersatz

Lüntorf (ubo). Einen breiten Raum in der Versammlung nahm die Diskussion um das Lüntorfer Feuerwehrfahrzeug ein. Gerätewart Stefan Arnecke berichte, dass die hinteren Blattfedern des Tragkraftspritzenfahrzeugs (TSF) verschlissen sind. Ortsbrandmeister Ulrich Vogt ergänzte, dass für diesen Typ (VW LT, Baujahr 1984) keine Ersatzteile mehr verfügbar sind. „Aufgrund dieser Lage ist das Fahrzeug nur noch eingeschränkt im Ortsbereich einsetzbar“, resümierte Vogt. Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt äußerte die Feststellung, dass nun „so schnell wie möglich eine Lösung“ gefunden werden müsse. Er führte weiter aus, dass die Alarm- und Ausrückeordnung bis auf weiteres umgestellt wird, sodass der Brandschutz im Ortsteil Deitlevsen von der Ortswehr Welsede mit sichergestellt wird. „Das wirft unsere gesamte Planung durcheinander“, gab Pflughaupt zu. Feuerwehrausschussvorsitzender Rolf Keller zeigte sich erfreut, dass 42 000 Euro für ein anderes Lüntorfer Fahrzeug in den Haushalt eingestellt wurden. „Nun kommt es darauf an, die Haushaltsmaßnahme für die geplante Ersatzbeschaffung schnell umzusetzen“, sagte Keller. Wenn-gleich die Diskussion um das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) einen breiten Raum einnahm, so standen Beförderungen und der Jahresrückblick ebenfalls im Mittelpunkt der Versammlung. Ortsbrandmeister Ulrich Vogt vermeldete zwei Kleinbrände und drei Hilfeleistungen, davon eine Tierrettung, die die 28 Aktiven geleistet haben. Daneben stand die Aus- und Weiterbildung, besonders die der Atemschutzgeräteträger im Brandcontainer, im Vordergrund. Höhepunkt war das eigene 75-jährige Bestehen, das im September gefeiert wurde. Ortsbrandmeister Ulrich Vogt äußerte die Hoffnung auf größeres Engagement bei den regelmäßigen Diensten im laufenden Jahr. Atemschutzgerätewart Ulrich Voges berichtete, das sieben Atemschutzgeräteträger einsetzbar sind, die sich zu regelmäßigen Diensten treffen. In seinem Grußwort ging Rolf Keller, Feuerwehrausschussvorsitzender, auf die Investitionen und Umstellung auf Digitalfunk ein, der am 1. April 2013 eingeführt werden soll. Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt führte die Einsätze und das Geschehen auf Gemeindeebene aus. Aus seinen Händen erhielten Ralf Kühl die Beförderungsurkunde zum Löschmeister und Wiebke Sander die zur Hauptfeuerwehrfrau.

veröffentlicht am 16.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 23:41 Uhr

Wiebke Sander (3. v. li.) erhält vom Gemeindebrandmeister Willi Pflughaupt (li.) die Beförderung zur Hauptfeuerwehrfrau.

Foto: ubo



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