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Wettkampf unter 18 Wehren bei der Aerzener Maschinenfabrik / Hemeringen im Landesentscheid

Für den echten Einsatz entscheidend

Aerzen. Ein Auftrag des simulierten Einsatzszenarios im Rahmen des Kreiswettbewerbs der Freiwilligen Feuerwehren lautet Brandbekämpfung über die Steckleiter. Dabei kommt er vor allem darauf an, die Leiter richtig in Stellung zu bringen. Bei der Fahrzeugsichtung wird von den Schiedsrichtern unter anderem darauf geachtet, dass alles an seinem vorgeschriebenen Platz zu finden ist. Kleinigkeiten, die in der Aufregung und Hektik des Wettbewerbs schnell übersehen werden, am Ende für die Platzierung – und vor allem aber im echten Einsatz – entscheidend sein können.

veröffentlicht am 05.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:21 Uhr

Nach sieben Jahren war die Gemeindefeuerwehr Aerzen wieder einmal in der Gastgeberrolle. Der besondere Dank der Kreisfeuerwehr galt der Aerzener Maschinenfabrik, die ihr Betriebsgelände nicht nur für die Austragung des Kreiswettbewerbes zur Verfügung stellt. „Es wird auch immer schwieriger geeignete Austragungsplätze zu finden“, sagt der stellvertretende Kreisbrandmeister Frank Müller.

Gabriele Lösekrug-Möller (MdB) hob die Bedeutung der Feuerwehren für die Sicherheit der Bürger und das soziale Leben hervor. Der Vorsitzende des Ausschusses für Feuerwehr und Rettungsdienst im Kreistag, Hartmut Binder, nutzte den Kreiswettbewerb, um Heidi Pomowski vorzustellen. Sie ist die Leiterin des Dezernats 2 beim Landkreis Hameln-Pyrmont, das unter anderem für die Feuerwehren zuständig ist.

Beim Kreiswettbewerb der Freiwilligen Feuerwehren auf dem Parkplatz der Aerzener Maschinenfabrik traten insgesamt 18 Wehren in zwei Wertungsgruppen zum Wettstreit um den Titel der besten Ortswehr im Landkreis Hameln-Pyrmont an.

Am Ende gelang der Freiwillige Feuerwehr Hemeringen sowohl in der Wertungsgruppe der Wehren mit Tragkraftspritze (TS) als auch in der Wettbewerbsgruppe der Fahrzeuge mit fest eingebauter Pumpe der Sprung aufs Treppchen. Die erste Gruppe der Hemeringer Wehr errang mit einem deutlichen Vorsprung und 424,77 Punkten den Spitzenplatz in der Wertungsgruppe 1 vor Grupenhagen (360,82 Punkte) und Lauenstein (353,94 Punkte) sowie Groß Berkel mit 332,81 Punkten. Hemeringen 2 landete mit 401,94 Punkten in der TS-Gruppe auf Platz drei hinter dem Spitzenreiter Herkensen (411,09 Punkte) und den Zweitplatzierten aus Heßlingen mit 402,78 Punkten. Auf den weiteren Rängen folgen Diedersen 1, Egge 1, Diedersen 3, Diedersen 2, Egge 2, Segelhorst, Grießem, Friedrichsburg, Haverbeck, Multhöpen, und Hamelspringe.

In zwei Wochen, am 15. September, werden die Hemeringer Brandschützer ihre Leistungsfähigkeit als einzige Gruppe des Landkreises Hameln-Pyrmont beim Landesentscheid 2013 der Feuerwehren aus Niedersachsen in Soltendieck im Landkreis Uelzen unter Beweis stellen. Rund 60 der insgesamt über 3300 Freiwilligen Feuerwehren in Niedersachsen haben sich für die Teilnahme am den Landesmeisterschaften qualifiziert. Den Hemeringer Brandschützern gelang das nun schon zum dritten Mal hintereinander.

Und in diesem Jahr haben sie sich ein hohes Ziel gesetzt: Sie haben den sportlichen Wettkampf angenommen und reisen in die Samtgemeinde Aue, um mit einem Platz unter den ersten acht teilnehmenden Gruppen und der goldenen Wettbewerbs-Leistungsspange zurückzukommen, wie der stellvertretende Ortsbrandmeister Marc Winter verrät.sbr

So sehen Sieger aus: Die Wettkampfgruppen aus Herkensen und Hemeringen freuen sich über ihren Sieg beim Kreiswettbewerb der Freiwilligen Feuerwehren.

sbr



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