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Krasniza-Kinder reisen nach vier erlebnisreichen Wochen nach Hause / Sechs machen Seepferdchen

Für 2009 werden wieder Gasteltern gesucht

Rinteln (who). Für die zehn Jungen und Mädchen aus Krasniza in Weißrussland, die bei ihren Rintelner Gasteltern ihren Erholungsaufenthalt verbracht haben, sind die letzten vier Wochen nicht nur sprichwörtlich wie im Fluge vergangen. Im Flugzeug sind sie angekommen - und mit dem Flieger ist es vom Airport Hannover aus wieder zurückgegangen mit vielen Geschenken im Gepäck und zahlreichen Erinnerungen.

veröffentlicht am 25.06.2008 um 00:00 Uhr

Klaus Bellwinkel, Inhaber der b33-Apotheke, hat gerne die Anregu

Jeder Tag war gefüllt mit einem prallen Erlebnisprogramm und besonders herausragend sind die Begegnungen gewesen, bei denen die Kinder auf Menschen getroffen sind, die früher selber in der ehemaligen Sowjetunion gelebt haben. Das sind die Gelegenheiten gewesen, bei denen die kleinen Gäste ohne die Hilfe ihrer Übersetzerin Nadja Chilkewitsch ausgekommen sind und sozusagen ein Stück Heimat vorgefunden haben. Eine ganz besondere Gelegenheit ist der Besuch im Berufsschulzentrum auf der Burgfeldsweide gewesen. Seit neun Jahren bestehe eine Verbindung zurÖAG Krasniza, erklärt Marie-Theres Bockhorst-Thöne, die als Lehrerin das Projekt begleitet. Die 30 Schüler der Berufsfachschulklasse für Realschulabsolventen hatten dazu ein Vormittagsprogramm im Rahmen ihres werkkreativen Unterrichts erarbeitet anhand der Geschichte vom Regenbogenfisch. Inhalte waren die Vorbereitung des gemeinsamen Frühstücks und von Spielen in Anlehnung an das Märchen. "Mindestens vier oder fünf Schülerinnen und Schüler dieser Klasse sprechen russisch", überschlägt Marie-Theres Bockhorst-Thöne. "Die Kinder genießen es wirklich sehr, dass sie in der Schule mit russisch sprechenden Jugendlichen zusammenkommen", bestätigt die Übersetzerin Nadja. Auch die sechsjährige Diane als eines der Küken der Gruppe hatte schnell Freundschaft geschlossen mit Roxana Schröter. Am liebsten wollte die Kleine die Rintelner Schülerin gar nicht mehr loslassen, mit der sie sich fließend und ohne Hilfe der Dolmetscherin in ihrer Muttersprache unterhalten konnte. Im Bademeister Dennis vom Rintelner Hallenbad haben die Kinder noch jemanden gefunden, der sich mit ihnen auf Russisch unterhalten konnte. So berichtete Bärbel Schön aus Möllenbeck beim letzten gemeinsamen Frühstück von Gasteltern und Kindern im Gemeindesaal der Krankenhäger Kirche. Bärbel Schön: "Wenn es um die Frage ging, entweder zur Rutsche ins Freibad oder zu Dennis ins Hallenbad, dann gab es überhaupt keine Wahl." Hiltraut Mumme aus Strücken, die für die Betreuung der Kinder sorgt, bestätigt, dass Dennis der unbestrittene Favorit der kleinen Gäste gewesen ist und ihr vollstes Vertrauen genießt: "Allein sechs der zehn Kinder haben bei ihm die Seepferdchenprüfung abgelegt." Der zehnjährige Artjum und der elfjährige Wowa gehören zu den Kindern, die jetzt das Seepferdchen-Abzeichen tragen dürfen. Sie sind zum zweiten Mal bei der Familie Schön in Möllenbeck zu Gast gewesen. Die beiden Cousins sind ein Beispiel dafür, wie unkompliziert der Umgang mit den Kindern aus Krasniza ist, betont Bärbel Schön und wirbt mit Helmut Schütte, dem 1. Vorsitzenden der ÖAG Krasniza, um neue Gasteltern fürs kommende Jahr. "Damit wir im nächsten Jahr wieder Kinder aufnehmen können, brauchen wir mindestens zehn Gasteltern-Paare - wir bitten schon jetzt darum, dass sich mögliche Interessenten melden." Helmut Schütte aus Uchtdorf gibt Auskunft und nimmt Meldungen entgegen: (05751) 34 22.



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