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Vor Gericht: Landgericht Bückeburg kassiert Rintelner Urteil - und setzt ordentlich was drauf

Für 1100 Euro gibt es acht Monate Knast

Rinteln/Bückeburg (maf). Der Diebstahl in einem Elektrofachgeschäft ist einem 25-jährigen Rintelner zum Verhängnis geworden: Der arbeitslose Mann, der mit einem Mittäter knapp 1100 Euro in dem Laden erbeutet hat, muss für acht Monate hinter Gitter. Mit dieser Entscheidungänderte die Berufungskammer des Landgerichts Bückeburg unter Vorsitz von Richterin Dr. Birgit Brüninghaus zugleich das erstinstanzliche Urteil des Rintelner Amtsgerichts. Nachdem der Angeklagte dort im März mit einer fünfmonatigen Bewährungsstrafe davongekommen war, hatte die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.,

veröffentlicht am 14.09.2007 um 00:00 Uhr

Am 3. August 2006 hatten der 25-Jährige gemeinsam mit einem Freund (20) in Rinteln in einem Elektrogeschäft 1100 Euro gestohlen. Dabei lenkte der Angeklagte den Besitzer ab, indem er vorgab, sich für den Kauf einer Waschmaschine zu interessieren. Während er sich verschiedene Geräte zeigen ließ, sah sich sein Freund im abseits gelegenen Kassenraum um. In einer Schublade entdeckte der 20-Jährige eine Geldtasche mit knapp 1100 Euro und steckte das Bargeld ein. Der arbeitslose Rintelner konsumiert seit seinem 17. Lebensjahr Drogen und ist vielfach vorbestraft. Erst sechs Monate vor diesem Gelddiebstahl war er wegen versuchter räuberischer Erpressung zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. In ihre Entscheidung bezog die Kammer eine frühere Verurteilung - ebenfalls wegen Ladendiebstahls - ein.



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