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Besichtigung in der Marienstraße: Vermarktung ehemaliger Britenhäuser schreitet voran – aber langsam

Fünf von 135 Objekten verkauft

Hameln. Die Vermarktung der ehemaligen Britenhäuser schreitet voran – vor allem in der sehr zentral gelegenen Marienstraße gibt es nun Bewegung. Vor wenigen Tagen erst gab es dort einen Besichtigungstermin. Es geht um zwei Reihenhäuser und zwei Reihenendhäuser mit jeweils 78 Quadratmetern. Meist sind es Einheimische, die sich für die Häuser interessieren, teilt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), zuständig für den Verkauf, mit. Dennoch: Veräußert ist bislang noch wenig. Laut Bima haben bislang von den 135 „Wohneinheiten“ nur fünf den Eigentümer gewechselt. Dass die Häuser und Wohnungen nur in kleinen Schritten angeboten werden, liegt zum Teil auch daran, dass die Frage, in welchem Umfang sogenannte Erstzugriffsrechte geltend gemacht werden, noch weitgehend offen ist. Die Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft (HWG), denen die Bima den Vortritt vor Privatleuten lässt, hat sich noch nicht endgültig entschieden. Nur so viel: Bei 64 Einheiten werde geprüft, ob sie in Frage kommen, so die Bima. Laut Aden, auch Aufsichtsratsvorsitzender der HWG, handelt es sich vor allem um Objekte im Bereich Beethovenstraße/Brucknerstraße. Im Thomaweg hatte sich die HWG bereits im vergangenen Herbst vier Doppelhaushälften gesichert. Nun warte man offenbar noch auf Wertgutachten der Bima zu den anderen Objekten, um sich endgültig entscheiden zu können. Auch werde noch geprüft, welche ehemaligen Briten-Häuser in der Nordstadt genutzt werden könnten, um Flüchtlinge unterzubringen (wir berichteten). Weder Landkreis noch Stadt geben dazu im Moment einen neuen Stand bekannt – man sei „in Gesprächen“, heißt es von der Stadt, „noch in Abstimmungen“, teilt der Landkreis mit. Laut Bima soll Mitte Mai ein Gespräch stattfinden, in dem das weitere Vorgehen beraten werden soll.

veröffentlicht am 13.04.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 21:21 Uhr

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Autor:

von andrea Tiedemann
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Doch wie interessant sind die Wohnungen für Privatleute überhaupt? Barrierefrei, so teilt die Bima sind, seien sie schon einmal nicht. Laut Aden seien die Reihenhäuser in der Regel aber mit geringem Aufwand im Erdgeschoss barrierefrei umzugestalten. Bei den Geschosswohnungen komme dies „eher nicht“ in Betracht. Und preislich? Ein Haus im Bereich Marienstraße zum Beispiel soll zwischen 85 000 und 90 000 Euro kosten – bei Baujahr 1955 nicht gerade niedrig angesetzt. Laut Aden bewegen sich die Objekte aber „überwiegend auf Marktniveau“.



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