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Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hämelschenburg / Schulung im Digitalfunk wird angeboten

Fünf Ehrungen und sechs Beförderungen

Hämelschenburg. Hochrangige Gäste aus Politik und Feuerwehr konnte Ortsbrandmeister Stefan Hollas zur Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hämelschenburg begrüßen. Gemeindebürgermeister Andreas Grossmann und Ortsbürgermeister Klaus Hinke freuten sich beide, es endlich einmal geschafft zu haben, die Hämelschenburger Wehr zu besuchen. Andreas Grossmann versprach, die Feuerwehr Hämelschenburg werde nicht obdachlos werden. Bislang nutzt die Feuerwehr Räume im Gebäude des Kindergartens für ihre Dienste.

veröffentlicht am 19.01.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 02:41 Uhr

Sitzend: Werner Kiok, Horst Heinemann, Walter Kiok, Ulrich Hilker und dahinter, v. li.: Karl-Heinz Brockmann, Andreas Grossmann,

Der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Ost Thomas Küllig lobte die erfolgreiche Neubesetzung des Kommandos im letzten Jahr. Er betonte, dass die Gemeinde Emmerthal im Hinblick auf Ausstattung und personelle Aufstellung bisher immer eine Mustergemeinde im Landkreis gewesen sei. Er hoffe sehr, dass dies auch weiterhin der Fall bleibe. Weiter berichtete Thomas Küllig von den gesetzgeberischen Fortschritten beim Feuerwehrführerschein. Es werde für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen bald wieder möglich sein, mit der regulären Pkw-Fahrerlaubnis Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen zu fahren, so wie früher mit dem Führerschein Klasse 3. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Brockmann berichtete von der neu eingerichteten örtlichen Einsatzleitung, die bei größeren Schadensfällen die Koordinierung von der Leitstelle in Hameln übernehmen kann. Eine besondere Bedeutung wird in der Arbeit der Gemeindefeuerwehr in der nahen Zukunft die Umstellung zum Digitalfunk sein. Neben der technischen Umrüstung der Fahrzeuge sei auch die Schulung der Feuerwehrleute im Umgang mit der neuen Technik erforderlich. Des Weiteren freute sich Karl-Heinz Brockmann, dass mit Ludolf v. Klencke der neue Gemeindeausbildungsleiter aus den Reihen der FF Hämelschenburg kommt. Der Jugendwart der FF Kirchohsen, Karl-Friedrich Jürgens, berichtete, die Kooperation der beiden Wehren bei der Jugendarbeit laufe hervorragend.

Ortsbrandmeister Stefan Hollas gab den Personalstand der FF Hämelschenburg an, unter den 23 Aktiven befindet sich eine Frau, zwei Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr und 17 Kameraden gehören der Altersabteilung an. Gedacht wurde dem im letzten Jahr verstorbenen Kameraden Horst Schwiegmann sowie dem langjährigen Förderer der Wehr, Gerhard Feist, und dem überraschend verstorbenen Gemeindeausbildungsleiter und Ortsbrandmeister des Nachbarortes Emmern, Helmut Raestrup.

Im Jahr 2010 leisteten die Aktiven aus Hämelschenburg insgesamt 1767 Dienststunden. Besonders hervorgehoben wurden die beiden Jugendbetreuer Markus Bagusche und Ricardo Ribeiro. Zusammen leisten sie allein bei der Betreuung in der Jugendfeuerwehr 450 Stunden Dienst. Ein weiteres Lob ging an den Kameraden Sebastian Ohm, der trotz des anstehenden Abiturs vier Lehrgänge auf Gemeinde- und Kreisebene besuchte. Alarmiert wurde die Hämelschenburger Wehr im Jahr 2010 nur einmal, anlässlich des Hochwassers im November. Einen besonderen Dank sprach Stefan Hollas der Freiwilligen Feuerwehr von Kirchohsen aus. Die Zusammenarbeit in der Jugendfeuerwehr und bei Übungsdiensten sei vorbildlich. Es sei ein gutes Gefühl zu wissen, dass man sich in jeder Lage auf die gute nachbarschaftliche Hilfe und Zusammenarbeit verlassen könne.

In diesem Jahr standen in Hämelschenburg fünf Ehrungen und sechs Beförderungen an. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Brockmann ernannte Daniel Brockmann, Sebastian Meyer und Marvin Schwiegmann zu Oberfeuerwehrmännern, Eike Hilker zum Hauptfeuerwehrmann, Stefan Hollas zum Löschmeister und Ludolf v. Klencke zum Hauptlöschmeister.

Anschließend ehrte der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Ost, Thomas Küllig, die Kameraden Ulrich Hilker und Werner Schomburg für vierzig Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr mit den Niedersächsischen Ehrenzeichen. Im Namen des Landesfeuerwehrverbandes ehrte Thomas Küllig die Kameraden Horst Heinemann für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr sowie Walter und Werner Kiok für ihre 40- jährige Mitgliedschaft. In der heutigen schnelllebigen Zeit sei nicht mehr selbstverständlich, dass sich jemand über vier oder gar fünf Jahrzehnte lang treu in den Dienst der Allgemeinheit stelle.



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