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Klaus Lazerus zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt / Heini Wulf 70 Jahre in der Feuerwehr

Führungswechsel in der Thüster Feuerwehr

Thüste (gök). Der Thüster Ortsbrandmeister Torsten Müller bedauerte bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Thüste die Wahl eines neuen stellvertretenden Ortsbrandmeisters. Denn mit Kristiaan Tiel schloss vor zwei Jahren ein junger Feuerwehrmann den Generationswechsel im Ortskommando ab, nachdem vorher schon mit Müller ein junger Nachfolger als Ortsbrandmeister gefunden worden war. Doch wie so oft bei jungen Menschen verlagern sie aufgrund ihrer beruflichen Perspektive ihren Wohnort. So auch Tiel, weshalb dieser sein Amt niedergelegt hat.

veröffentlicht am 17.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 23:21 Uhr

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Mit Klaus Lazerus konnte Müller einen Feuerwehrmann für die Arbeit als seinen Stellvertreter begeistern, so dass die Thüster Feuerwehr auch weiterhin eine junge Führung mit Perspektive behält.

Einsatzmäßig verlief das Jahr für die Thüster Feuerwehr eher ruhig. Zu einem kleineren Brandeinsatz kamen noch eine Hilfeleistung, die Beseitigung einer Ölspur und eine Gewässerverunreinigung. Damit kamen die Kameraden dann insgesamt auf 1700 Dienststunden. Den Hauptteil davon verschlang die erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit der Ortswehr. Allein bei der Ferienpassaktion wurden 40 Kinder am Feuerwehrstützpunkt zusammen mit den anderen Feuerwehren betreut. Mit jeweils über 20 Kindern in der Kinder- und in der Jugendfeuerwehr sieht sich auch die Thüster Feuerwehr für die Zukunft relativ gut aufgestellt. „Selbst wenn nur ein kleiner Teil der jetzigen Kinder uns im Erwachsenenalter erhalten bleibt, sehe ich für die Zukunft nicht schwarz“, sagte Müller. Müller bedankte sich während der Sitzung vor allem bei den Sponsoren der Wettkampfbahn für die Jugendfeuerwehr, da die Jugendlichen damit jetzt viel besser trainieren können. Er betonte, dass das Zusammenleben mit den anderen drei Ortswehren harmonischer nicht laufen könnte. Das Konzept eines gemeinsamen Stützpunktes sei sehr gut aufgegangen.

Die anwesenden Gemeindebrandmeister Walter Wiegmann und der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Ost, Thomas Küllig, ließen es sich nicht nehmen, Heini Wulf aus Thüste persönlich für sage und schreibe 70 Jahre Feuerwehrdienst zu danken. Gesprächsbedarf zeigte sich bei der Diskussion über Feuerwehrfahrzeuge. Denn der Ortsbürgermeister und stellvertretende Gemeindebürgermeister Karl-Heinz Grießner (SPD) dankte den Thüster Feuerwehrleuten für das Verständnis darüber, dass bei der benachbarten Wallenser Feuerwehr nur ein gebrauchter Mannschaftstransportwagen (MTW) angeschafft werden kann, da in Salzhemmendorf auch noch ein Fahrzeug angeschafft werden musste. Eigentlich war für den Stützpunkt in Thüste ein neues Fahrzeug eingeplant. Er betonte aber, dass gemeindeweit jetzt in Benstorf das letzte Feuerwehrfahrzeug (TSF-W) angeschafft werde, bevor der Landkreis für weitere Fahrzeugzuschüsse einen Bedarfsplan aufstellt. In diesem Zusammenhang kann sich der Brandschutzabschnittsleiter Ost, Thomas Küllig, vorstellen, dass unter dem gemeinsamen Dach in Thüste das eine oder andere Fahrzeug vielleicht nicht mehr bezuschusst werde. Wiegmann betonte, dass es sich nicht um eine Feuerwehr, sondern um vier verschiedene Ortswehren handele: „Zuerst sah die Kreisfeuerwehr den gemeinsamen Stützpunkt kritisch und jetzt will man sogar Fahrzeuge abziehen. Das passt nicht!“



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