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Aufbruchstimmung mit neuen Sparten beim SV Grün-Weiß-Süntel

Führungskrise überwunden

Unsen (gro). Nach nunmehr zwölf Monaten der Ungewissheit hat es der SV Grün-Weiß-Süntel geschafft und eine neue Führungsspitze gewählt. Von Auflösung spricht keiner mehr. Aufbruchstimmung und neue Ideen zu neuen Sportarten beherrschen das Denken des über 500 Mitglieder zählenden Sportvereines, von denen 250 aktiv im Alter von einem bis zu 81 Lebensjahren in fünf Sparten Sport betreiben.

veröffentlicht am 03.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:41 Uhr

„Was habe ich eigentlich während meiner Zeit als Vorsitzende gemacht?“ fragte die scheidende „Erste“ Bettina Schultze und zog ihr Resümee. Neben den Jubiläumsfeiern und einer überarbeiteten Satzung ging es um die Kooperation mit den Sportlern aus Flegessen. „Aber nichts davon habe ich allein gemacht. Ihr alle habt geholfen und mitgearbeitet“, dankte Schultze und sagte mit gerührter Stimme und einigen Tränen: „Jetzt trete ich zurück.“ Ihr Nachfolger, Rainhard Heidenblut, dankte ihr im Namen aller und stellte fest: „Danke, Bettina. Du hast den SV Grün-Weiß-Süntel zu einem gesunden und modernen Sportverein gemacht. Jeder, der dich kennt, weiß, dass du nie aufhörst, anzufangen und nie anfängst, aufzuhören.“ Daher freuten sich alle mit ihr, dass sie nun ihr Potenzial für neue, interessante, aber eben andere Aufgaben einsetzen könne.

Zur stellvertretenden Vorsitzenden wählten die Anwesenden in der Jahreshauptversammlung Maria Bertels, zum Kassierer Jürgen Ahlborn, zur Schriftführerin Gudrun Nagel. Jugendleiter sind Christina Lauterbach und Wolfgang Schultze, und als Gerätewart steht Armin Busch zur Verfügung. Rainhard Heidenblut trat sein Amt als Vorsitzender mit dem Versprechen an, für den Verein alles zu geben. „Als mir das Amt angetragen wurde, habe ich mir gesagt: Das ist eine soziale Aufgabe für viele, für den Ort und vor allen Dingen für die Kinder.“ Offen sei er für neue Ideen, die ihm dann auch sofort genannt wurden. So wird der Vorstand überlegen, eine Wandersparte zu gründen, eine Boulebahn zu bauen und vielleicht sogar, obwohl der Terminplan der Sporthalle voll ist, Badminton anzubieten.



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