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Messenkamps Feuerwehr errichtet eigene Sportstätte / Einweihung mit Turnier am 24. Mai

Früher Schuttplatz - heute tolle Boulebahn

Messenkamp (nah). Die Altersgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Messenkamp ist tüchtig ins Schwitzen gekommen. Nicht etwa wegen eines Brandeinsatzes, sondern wegen einer wichtigen handwerklichen Aufgabe. Die Mitglieder haben eine Boulebahn geschaffen - dort, wo andere Zeitgenossen eine Weile lang Bauschutt oder unliebsames Grün hinterlassen hatten. Am 24. Mai soll die Anlageeingeweiht werden.

veröffentlicht am 14.05.2008 um 00:00 Uhr

Nun erhält auch Messenkamp seine Boulebahn: Die Altersabteilung

Schon seit einiger Zeit hatten die Mitglieder der Feuerwehr des Dorfes ein Auge auf das ehemalige Bahngelände geworfen. Hinter dem früheren Stationsgebäude, wo sich einst ein paar Gleise und ein alter Lagerschuppen befanden, hatte sich die Natur die rund 600 Quadratmeter stückweise zurückerobert. Die uniformierten Helfer präparierten die Fläche für ihre Zwecke: Ein Übungsplatz samt Hindernisbahn für die Jugendwehr entstand; ein kleiner Grillplatz wurde eingerichtet; und seit einigen Jahren lodert hier das Osterfeuer. Und weil das Schaumburger Boule-Fieber inzwischen auch Messenkamp erreichte, bot sich das Areal als künftige Spielfläche an. Dort haben sich die Feuerwehr-Reservisten unter der Leitung von Günter Herbst gewissermaßen verewigt. Natürlich setzten sie ihre monatlichen Besichtigungs- und Ausflugstermine fort. Aber zwischendurch trafen sie sich immer wieder, um die Fläche zu planieren, Kantensteine zu setzen, Splitt aufzubringen und jetzt noch die Einfassung mit Betonplatten und Grassoden zu vervollkommnen. Ein paar Tage bleibt noch Zeit fürs Anwachsen: Am Sonnabend, 24. Mai, markiert ein erstes kleines Turnier ab 14 Uhr den Start in die örtliche Boulesaison. Einige Mannschaften aus Messenkamp und Altenhagen II haben sich bereits angemeldet. Zudem wird für das leibliche Wohl von Akteuren und Zuschauern gesorgt sein. Danach kann die neue Bahn nach Lust und Laune genutzt werden: "Unbürokratisch", wie der ehemalige Ortsbrandmeister Karl-Heinz Zeugner betont. Aber eine "Hausordnung" soll es dennoch geben. Und für die notwendige Pflege und Instandhaltung wollen Altersabteilung und die jungen Aktiven gemeinsam sorgen: "In diesem Gelände stecken schon einige 100 Arbeitsstunden",weiß Ortsbrandmeister Tobias Komossa.



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