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Fragen Sie einen Fachmann – er macht mehr aus Ihren vier Wänden

Fröhliche Farben oder schickes Understatement?

Seit Urzeiten schmücken Menschen die Wände ihrer Wohnstätten mit Farben und Mustern. Das beginnt bei den Höhlenmenschen und führt über die antiken Hochkulturen bis ins 21. Jahrhundert. Farben wirken auf alle Sinne, erzeugen Stimmungslagen, können anregen, beruhigen, fröhlich oder aggressiv machen und wecken Assoziationen. In Wohnräumen prägt die Farbgestaltung von Wänden und Decke entscheidend die Wirkung des Zimmers. Jetzt, an den schönen Tagen des Jahres, ist die beste Gelegenheit, einen anerkannten Malerbetrieb um Rat und Tat zu fragen.

veröffentlicht am 26.05.2009 um 07:37 Uhr

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Wer einen ganz neuen, quasi jungfräulichen Raum gestaltet, kann die Wand- und Deckenfarbe frei nach Lust und Laune wählen und dann die restliche Zimmergestaltung auf diese abstimmen. Bei einer Renovierung muss auf bereits vorhandene Möbel, Gardinen, Teppiche und Wohnaccessoires Rücksicht genommen werden. Um beim Ton auf Nummer sicher zu gehen, ist es empfehlenswert, zunächst Farbtonstreifen der ausgewählten Farben mit nach Hause zu nehmen oder eine Stoffprobe des Sofas oder der Gardine mit zum Malermeister zu nehmen. Besser noch: Der Malermeister macht sich vor Ort ein Bild von der Situation.

Ist eine Mischung von Farbtönen geplant, kann aus einer „Farbfamilie“ (gleiche Grundfarbe), Kontrastfarben (sich im Farbkreis gegenüberliegende Farben) oder Ton-in-Ton-Farben (eine Farbe in verschiedenen Schattierungen) gewählt werden.

Farben und Muster

beeinflussen den Raumeindruck

Mit dem Einsatz von Farben lässt sich die optische Wahrnehmung von ungünstigen Grundrissen, Raumhöhen und Lichtverhältnisse verbessern. Durch helle, kühle, Distanz suggerierende Farben wirken kleine Räume optisch größer und niedrige Decken höher. Das umgekehrte Prinzip – warme, dunkle Farben – bewirkt, dass große Räume kleiner und hohe Decken niedriger erscheinen. Dunkle Räume leben durch helle, warme Farben auf. Und wenn bei einem Schlauch die langen Seiten hell und kühl, die kurzen hingegen in einem passenden wärmeren Ton gestrichen werden, wirkt sogar der Flur proportional viel harmonischer. Grundsätzlich gilt: je größer der Raum, desto kräftiger darf die Farbe ausfallen.

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