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Starke Eindrücke des Shantychores im Reich der Mitte

Frische Brise auf Kulturreise in China

Hameln. Die Reisestatistik vom Shanty-Chor „Frische Brise“ hat sich um ein weiteres spektakuläres Kapitel erweitert. Elf Tage besuchten 38 Männer, Frauen und Freunde der maritimen Gemeinschaft das Reich der Mitte. Mit dem Besuch Pekings (20 Mio. Ew.) erhielten die Besucher Informationen über Chinas Vergangenheit. In Xian (8 Mio. Ew.) wurde ihnen die Gegenwart des Riesenreiches verdeutlicht und in Shanghai (23 Mio. Ew.) schließlich zeigte sich das China von morgen. Dort verabschiedeten sich die Sangesfreunde von ihrer Reiseleitung schließlich nach einer 301 km/h schnellen Fahrt mit dem von Deutschen gebauten Transrapid am Flughafen der Riesenstadt.

veröffentlicht am 04.07.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:41 Uhr

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Vollgestopft sind die Sängerinnen und Sänger mit Eindrücken, die sie von China schon immer einmal sehen wollten: Den Platz des Himmlischen Friedens, die Verbotene Stadt, die Himmels-Pagode, die Chinesische Mauer, die Terrakotta-Armee, die überwältigende Skyline Shanghais und der unbeschreibliche abendliche Blick vom 490 Meter hohen Jin Mao Tower auf die glitzernde Riesenstadt.

Bei all diesen starken Eindrücken und Erlebnissen hat eine Information die Reisenden schier sprachlos gemacht: Um in China zu einer Großstadt zu zählen, sind mindestens zehn Millionen Einwohner erforderlich. Darunter wird das Prädikat Kleinstadt verliehen und unter einer Million Einwohner handelt es sich schließlich um ein verträumtes Dorf.

Man traute sich gar nicht, darüber nachzudenken, wie man in China die Ansammlung von Häuschen in Hameln, Stadthagen oder Springe bezeichnen würde. Garniert wurde das Reiseprogramm mit Spezialitäten der chinesischen Küche, allerdings machten die Reisenden auf den Altstadtmärkten um die gegrillten Skorpione, Seepferdchen und Käfer in allen Größen lieber einen weiten Bogen. Ergänzt wurde das Programm auch mit Tanz- und Kung Fu-Shows, Rikscha-Fahrten, Bootsfahrten auf einigen der malerischen Kanäle und den Blick auf die 400 Steinbrücken in Suzhou, dem Venedig des Ostens. Einkaufsbummel gab es in diversen Stadtteilen mit Menschenansammlungen, die an die Massen in gut besuchten deutschen Stadien erinnerten. Überhaupt sei die Begegnung mit den Chinesen sehr nett, berichtet Klaus Kohrs. In jeder Stadt wurden die „Langnasen“ vom Shanty-Chor um gemeinsame Fotos gebeten.

Trotzdem erschien all das in den paar Tagen Erlebte nur als ganz kleiner Extrakt an Erfahrungen aus dem mit 1,3 Milliarden Einwohnern bevölkerungsreichsten Land unserer Erde, das sich so schnell verändert.



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