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35 Hunde bei Welpentag des Vereins „familydog“ in Reher / Umweltparcours soll die Sinne schärfen / Vielseitiges Angebot

Frisbee-Hund Easy fasziniert mit akrobatischem Können

Reher (roh). Die Organisatoren des ersten Welpen-Fun-Events auf dem Hundeplatz zwischen Aerzen und Reher hatten sich bei der Vorbereitung viel Mühe gemacht und wurden dafür nicht nur mit exzellentem Wetter, sondern auch mit mehr als 100 Besuchern und rund 35 Hunden belohnt. Andrea Gadzimski sagte: „Das Schnuppertraining haben wir aber ganz spontan in Absprache mit den Besitzern der Welpen abgesagt, denn es war viel zu heiß für die kleinen Racker.“ Die Vorsitzende war gemeinsam mit Ausbildungswartin Evelyn Buchholz-Dassen und den Gästen einer Meinung: „Der Umweltparcours reicht völlig aus.“

veröffentlicht am 10.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 18:21 Uhr

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Und dieser Parcours hatte es in sich. Während die Welpen größerer Rassen ohne zu zögern in das Planschbecken sprangen, zeigten die kleineren Welpen mächtig viel Respekt vor den „Fluten“. Dafür tobten sie durch verschiedene Röhren, durchschritten Flattervorhänge und konnten auf verschiedenen Untergründen ihre Trittfestigkeit testen. „Bei diesem Parcours geht es vor allem darum, dass die kleinen Hunde ihre Sinne für die Umwelt schärfen“, erklärte Gadzimski. Sehen, fühlen, hören – das sei der Zweck des Umwelttrainings.

Spielerische Übungen

Star der Veranstaltung war ohne Zweifel die vierjährige „Easy“. Ein Australian-Shepherd-Dame, die nicht nur durch ihre beeindruckende Fellfarbe – „Blue Merle“ genannt – und ihren fesselnden Blick auf sich aufmerksam machte, sondern auch und vor allem durch ihr Können. „Seit zwei Jahren nehme ich mit Easy an Turnieren teil“, sagte Besitzerin Carola Bock. Den Sport, den sie gemeinsam mit ihrer Hündin betreibt: Dog-Frisbee. Und als „Easy“ dann eine Kostprobe ihres Könnens gab, waren es nicht nur die Menschen, die sich ihre Nasen am Zaun platt drückten. Schwer beeindruckt von den akrobatischen Manövern des Frisbeeteams schauten auch die Hunde gebannt auf die Wiese, saßen zur Überraschung einiger Besitzer ganz still neben dem eben noch quer über den Platz gejagten Spielkamerad.

Allein Bocks Körperhaltung veranlasste „Easy“, eine Rolle zu machen, rückwärts durch die gespreizten Beine von Frauchen zu robben und natürlich Frisbeescheiben zu fangen – und das aus allen Lagen. „Jetzt noch ein Wurf, dann ist Schluss. Ich möchte Easy nicht überanstrengen“, gab Bock bekannt. Kaum hatten die beiden die Wiese verlassen, wurde sie auch schon wieder von den Junghunden für Jagdspiele genutzt. Die ganz kleinen strebten zu den Intelligenzspielen. „Dabei handelt es sich um Spielzeug, in das man eine kleine Leckerei verstecken kann. Der Hund muss dann selber Lösungen finden, wie er an die versteckte Belohnung kommt“, erklärt die erste Vorsitzende des Vereins, Gadzimski.

Und dabei legten einige Welpen ein erstaunliches Geschick an den Tag. Aber auch das Wissen der Hundebesitzer wurde getestet. Bei einem Welpenquiz mussten die Besitzer Fragen zu Welpen beantworten. Siegerin wurde Kati Sievers aus Emmerthal, die sich über den ersten Preis, ein Intelligenzspiel für ihren Hund, sehr freute.

Der Verein richtet in jedem Jahr ein solches Event aus. „Dies war der erste Welpentag, aber es wird ganz sicher nicht der letzte gewesen sein“, betont Gadzimski. Die jungen Hunde wird es freuen, denn am Welpentag dürfen alle Hunde teilnehmen. Dann können die Welpen des ersten Events ihren Nachfolgern Tipps geben, wie sie besser und schneller an die begehrten Kaustreifen kommen.

Mit einem

geschickten Sprung fängt „Easy“ den Frisbee (links). Das Paradies für einen jungen Hund

(unten): Wiese, Spielzeug, schönes Wetter und

andere junge Hunde.

Fotos: roh



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